Migräne-Gen: Warum Glutamat eine Migräne auslösen kann
Von sunnyapo | 2.September 2010
Cambridge – Ein internationales Forscherteam hat erstmals eine Genvariante gefunden, die das allgemeine Risiko auf eine Migräne erhöht. Die Studie in Nature Genetics (2010; doi: 10.1038/ng.652) dürfte die Konzepte zur Pathophysiologie der Erkrankung verändern.
Eine von sechs Frauen und einer von zwölf Männern erkrankt zumeist im jungen Erwachsenenalter an einer Migräne. Gemessen an den Behandlungskosten und den Ausfallzeiten am Arbeitsplatz ist die Migräne sicherlich die bedeutendste Hirnerkrankung – wobei bisher unklar ist, ob die Kopfschmerzattacken überhaupt von den Hirnzellen ausgehen.
Die derzeit bevorzugte vaskuläre Hypothese sieht in einer Vasodilatation kranieller Blutgefäße das primäre Ereignis. Das erklärt sehr gut die Wirksamkeit der derzeit bevorzugten Akutmedikamente, der Triptane, aber auch der früher verwendeten Mutterkornalkaloide, denn diese führen zu einer Vasokonstriktion.
Die Aura, die vielen schweren Attacken vorausgeht, lässt sich eher mit der Übererregbarkeitshypothese erklären, nach der sich von einem Focus aus, eine Depolarisationsfront über das Gehirn ausbreitet. Einer der beteiligten Neurotransmitter könnte Glutamat sein, was erklärt warum der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat zu den häufigsten und stärksten Triggern gehört.
Diese Hypothese wird jetzt durch die Ergebnisse einer genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) gestützt, für die das International Headache Genetics Consortium unter Aarno Palotie vom Sanger Institute in Cambridge die Gene von 3.000 Migräne-Patienten aus Finnland, Deutschland und den Niederlanden und 10.000 gesunden Probanden verglichen hat.
Dabei wurde eine Assoziation mit einer Genvariante (Single Nucleotide Polymorphism, SNP) auf dem Chromosom 8q22.1 entdeckt. Dies wurde durch die Analyse einer zweiten Kohorte an fast 3.000 Patienten und mehr als 40.000 Gesunden validiert.
Das SNP rs1835740 befindet sich zwischen den beiden Genen MTDH (“astrocyte elevated gene 1”) und PGCP (“encoding plasma glutamate carboxypeptidase”). rs1835740 hat in Zellversuchen die Aktivität des MTDH-Gen beeinflusst, das wiederum die Aktivität des EAAT2-Gens reguliert. Sein Genprodukt, das EAAT2 Protein, ist für die Beseitigung von Glutamat aus den Synapsen zuständig.
Ein Defekt an dieser Stelle erklärt plausibel, warum Glutamat in der Nahrung eine Migräne-Attacke auslösen kann. Ob Glutamat den Kopfschmerz bevorzugt bei Personen mit der jetzt gefundenen Genvariante triggert, wurde bisher nicht untersucht.
Die Forscher rechnen damit, dass die Studienergebnisse von der Arzneimittelforschung aufgegriffen werden: Medikamente, die die Beseitigung von Glutamat fördern, könnten bei der Migräne wirksam sein. Für die Diagnose der Migräne dürfte die Entdeckung keine große Rolle spielen, zumal das SNP das Migräne-Risiko nur um 20 Prozent – in der Validierungsstudie um 18 Prozent – erhöht.
Offen ist auch, ob die Assoziation auf schwere Fälle beschränkt ist, die an Behandlungszentren wie den an der Studie beteiligten Kliniken betreut werden, oder ob das Gen auch zu den häufigeren, aber weniger schweren Erkrankungen prädisponiert.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
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Stille Seuche Syphilis
Von sunnyapo | 1.September 2010
Eine fast vergessen geglaubte Infektion verbreitet sich wieder. Grund ist die Sorglosigkeit, mit der Betroffene damit umgehen. Die Infektionszahlen erschrecken.
Ganze Regionen entvölkerte die Lustseuche im Mittelalter. Millionen Namenlosen kostete sie das Leben, aber auch viele Prominenten erlagen den Folgen der Syphilis: Friedrich Nietzsche, Heinrich Heine, Franz Schubert, Arthur Schopenhauer, König Ludwig II. von Bayern – die Liste der Betroffenen ist lang. Denn bevor Ärzte die Krankheit im 20. Jahrhundert mit Penicillin heilen konnten, war sie extrem gefährlich.
Die Syphilis verlief in drei Stadien: Im letzten – zehn bis 20 Jahre nach der Ansteckung – zerstörte sie das zentrale Nervensystem, nachdem die Krankheit vorher schon Haut und Organe zerfressen hatte. Syphilis war gefürchteter als Lepra. Viele Menschen hielten sie für eine Strafe Gottes für die Sünden der Welt.
Gefährliches Schamgefühl
Ausgerottet wurde die Krankheit nie und noch heute hängt ihr etwas Anstößiges an. Darum schweigen viele Betroffene über ihre Infektion und gefährden damit ihre Sexualpartner: Die bakterielle Krankheit wird über Vaginal-, Oral- oder Analsex übertragen. Selbst Kondome bieten keinen ausreichenden Schutz. Neben der Scham, ist die Sorglosigkeit die die Menschen der Krankheit entgegenbringen ein Grund, warum sie sich immer weiter verbreitet.
Deutschlandweit hat das Robert-Koch-Institut im vergangenen Jahr 2556 Syphilisfälle dokumentiert. Besonders in Großstädten kursiert die Krankheit. Während der Bundesdurchschnitt bei 3,1 Erkrankungen pro 100 000 Einwohner lag, gab es in Berlin, Köln, München und Frankfurt zwischen 10,8 und 18,3 Syphilis-Neuerkrankungen. „In der Schwulenszene haben die Infektionen wieder deutlich zugenommen“, erklärt Martin Hartmann von der Hautklinik des Universitätsklinikums Heidelberg. Das belegt auch die RKI-Statistik. Von 2007 auf 2008 stieg die Infektionsrate in einigen Städten dramatisch: In Hamburg wuchs die Zahl der gemeldeten Fälle um 33 Prozent, in Berlin sogar um 44 Prozent.
Die größte Risikogruppe sind Schwule und Bisexuelle
Am häufigsten erkranken homo- und bisexuelle Männer an Syphilis, die oft ihre Sexualpartner wechseln. Die Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren ist besonders gefährdet. Heterosexuelle Patienten sind selten. Meist haben diese sich im Urlaub – in Thailand oder Südamerika – angesteckt.
Neben dem sexuellen Übertragungsweg gibt es den von Schwangeren auf ihr Ungeborenes. Weil aber nur sehr wenige Frauen an Syphilis erkranken und Schwangere im Rahmen der Vorsorge auf die Krankheit untersucht werden, sind Ansteckungen auf diesem Weg heutzutage höchst selten. Von 2005 bis 2009 gab es durchschnittlich nur drei Fälle pro Jahr, schreibt das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem Bulletin.
Patienten ignorieren schmerzlose Symptome
Zwei bis drei Wochen nachdem sich ein Patient angesteckt hat, bildet sich an der Stelle, wo die Bakterien in seine Haut oder Schleimhaut eingedrungen sind, ein hartes Geschwür mit knapp einem Zentimeter Durchmesser, und die benachbarten Lymphknoten schwellen an. Nach eineinhalb Wochen heilt das schmerzlose Geschwür wieder ab. Wird die Syphilis nicht behandelt, geht die Krankheit nach etwa zwölf Wochen in das zweite Stadium über: Der Betroffene leidet an grippeartigen Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit oder Gliederschmerzen, und die Lymphknoten am ganzen Körper schwellen an. „Die Krankheit äußert sich sehr unspezifisch. Manche Patienten leiden außerdem an leichtem Haarausfall oder Hautausschlag“, erklärt Johannes Ring von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der Technischen Universität München.
Rechtzeitig erkannt, reichen in der Regel schon zwei Spritzen mit einem lang wirkenden Penicillin, um die Erkrankung zu heilen. Je weiter die Syphilis fortgeschritten ist, umso länger dauert die Therapie. „Viele Betroffene nehmen die Krankheit nicht mehr ernst, weil sie so gut therapierbar ist“, sagt Martin Hartmann. „Sie erkranken mehrmals hintereinander.“ Auch sein Kollege Johannes Ring hat bei seinen Patienten einen nachlässigen Umgang mit der Erkrankung festgestellt: „Weil die ersten Symptome nicht weh tun, warten viele Betroffene einfach, bis sie wieder weggehen.“ Einige Erkrankte suchten erst den Arzt auf, wenn die Krankheit schon das zweite Stadium erreicht habe – also mehr als zwölf Wochen nach der Infektion. Unbehandelt kann Syphilis im Spätstadium unter anderem eine Hirnhautentzündung und Demenz auslösen.
Syphilis begünstigt HIV
Syphilisspätfälle gebe es hierzulande allerdings nicht mehr, erklärt der Venerologe. Bevor der Erreger die inneren Organe befallen kann, würden sich die meisten Betroffenen doch in ärztliche Behandlung begeben. Doch bis dahin könnten sie schon viele Sexpartner angesteckt haben. Was Mediziner besonders besorgt, ist eine gegenseitige Verstärkung von Syphilis und AIDS: Bei einer akuten Erkrankung können HI-Viren leichter übertragen werden. Zudem verläuft die Entwicklung beider Krankheiten zusammen gravierender, die Erfolgsaussichten einer Therapie sinken.
„Syphilis ist ein Problem“, beschreibt Johannes Ring die zunehmende Verbreitung der Krankheit, „aber es wäre lösbar.“
Fachliche Beratung: PD. Dr. med. Martin Hartmann, Oberarzt an der Hautklinik des Universitätsklinikums Heidelberg; Prof. Dr. med. Johannes Ring, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der Technischen Universität München
Quelle: Focus.de
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Heilpflanzen bei: Verdauungsbeschwerden
Von sunnyapo | 31.August 2010
Heilpflanzen bei: Der Magen-Darm-Trakt ist ein hochsensibles Organ, das durch vielfältige Ursachen mit Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder Völlegefühl reagieren kann. Leichtere Beschwerden lassen sich gut mit Heilkräutern behandeln
Akuter Durchfall:
* Heidelbeere
Enthält reichlich Gerbstoffe, die die Darmschleimhaut abdichten und so den Darm beruhigen und die Keime fernhalten
* Eiche
siehe Heidelbeere
Verstopfung:
* Sennes
Hemmt die Aufnahme von Salzen und Wasser über die Darmschleimhaut und vergrößert so das Volumen im Darm. Das regt die Darmtätigkeit an und fördert somit den Stuhlgang
* Indischer Flohsamen
Quillt im Darm auf und vergrößert so das Volumen, was wiederum den Stuhldrang anregt
Abführmittel sollten nur kurzfristig gebraucht werden. Außerdem genügend Flüssigkeit trinken!
Blähungen und Völlegefühl:
* Kümmel
Regt die Magen-Darm-Tätigkeit an und wirkt krampflösend
* Anis
siehe Kümmel
* Fenchel
siehe Kümmel
* Pfefferminze
siehe Kümmel
* Kamille
siehe Kümmel
Quelle: Apotheken Umschau
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Welche Personen entwickeln häufig Fußpilz
Von sunnyapo | 30.August 2010
Die häufigste Pilzerkrankung in unseren Breitengraden ist der Fusspilz; schätzungsweise 30 % der Bevölkerung sind davon betroffen. Die Füsse von Kleinkindern sind nur selten von Pilzen befallen, die Häufigkeit wächst aber mit zunehmendem Alter.
Chronisch Kranke, insbesondere Diabetiker und Personen mit geschwächtem Immunsystem werden dagegen nicht selten von Pilzen befallen. Besonders betroffen sind Menschen, die sich häufig in so genannten Feuchträumen, wie z. B. Sauna-Anlagen, Hallen- oder Schwimmbädern und öffentlichen Duschen oder Gemeinschaftsräume wie Umkleidekabinen aufhalten. Demnach sind besonders Sportler, vor allem Fußballspieler, Schwimmer und Jogger von Fußpilz betroffen, weil Sportschuhe und Gemeinschaftsräume einen idealen Nährboden bieten. Dies gilt natürlich auch für Jugendliche oder Erwachsene, die immer Turnschuhe tragen. Auch hier bildet sich eine hohe Fußfeuchtigkeit.
Ein erhöhtes Fußpilzrisiko besteht ebenso bei Personen, die aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit, über einen längeren Zeitraum oder sogar in den Sommermonaten gezwungen sind, dichtes Schuhwerk oder Socken aus nicht-atmungsaktiven Materialen zu tragen. Hierzu zählen unter anderem Bau- oder Kanalarbeiter. Von einem gesteigerten Pilzbefall betroffen sind auch Menschen, die an einer gesteigerten Schweißbildung leiden. Durch kleine Verletzungen, durch Reibung der Zehen und das feuchte Mikroklima in den kommt es bei diesen Personen überdurchschnittlich häufig zum Auftreten von Fußpilz.
Besonders gefährdet sind weiterhin Personen mit Durchblutungsstörungen oder Minderdurchblutung der Füße wie Raucher und ältere Menchen, ebenso wie Menschen mit Fußfehlstellungen. Diabetiker sind aufgrund der oft veränderten Durchblutungssituation, dem gestörten Empfindungsvermögen im Bereich der Füße, zum Beispiel kleine Verletzungen die nicht bemerkt werden und der herabgesetzten Immunabwehr ebenfalls extrem gefährdet.
Besonders pilzfördernd können auch Freundschaften und Familienbündnisse sein, wenn man Schuhe, Rollerskates, Ski- und Schlittschuhe oder sogar Socken, Strümpfe und Handtücher gemeinsam benutzt. Fußpilz-Erkrankungen treten aus diesem Grund verstärkt bei weiteren Familienmitglieder einer im gleichen Haushalt lebenden Person mit einer bestehenden Fußpilz-Erkrankung auf. Daneben gibt es auch eine vererbbare Anfälligkeit für Fußpilz, wenn die Vorfahren väterlicher- oder mütterlicherseits an Fußpilz litten.
Quelle: Gesundheit-aktuell
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Was ist eigentlich Ozon und wie wirkt es?
Von sunnyapo | 26.August 2010
Ozon ist ein unsichtbares, giftiges Spurengas, das natürlich in der Atmosphäre vorkommt. Dort – ab zehn Kilometern Höhe – hat es eine wichtige Funktion, denn es schützt die Erde vor der schädlichen ultravioletten Strahlung der Sonne. In Bodennähe kommt Ozon ebenfalls vor – hier ist es aber ein unerwünschtes Umweltgift. Es entsteht, besonders in Ballungsgebieten, durch Luftverunreinigungen. Hohe Lufttemperaturen, starke Sonneneinstrahlung, geringe Windgeschwindigkeit und niedrige Luftfeuchtigkeit fördern die Bildung von Ozon. Seine Konzentration in der Luft kann unter diesen Bedingungen schnell ansteigen.
Auswirkungen auf die Gesundheit
Eine hohe Ozonkonzentration kann Kopf- und Brustschmerzen sowie Schwindel auslösen. Außerdem reizt das Gas die Augen und Schleimhäute und belastet die Atemwege, es kann zu Kurzatmigkeit und verstärktem Hustenreiz kommen. Weitere – zum Teil gravierendere Symptome – können Nasenbluten, Bronchitis und Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge (Ödem) sein. Spezielle Risikogruppen gibt es nicht, jeder Mensch reagiert individuell darauf. Hervorgerufen werden die Beschwerden durch den Aufenthalt im Freien, speziell bei körperlicher Anstrengung.
Anstrengungen meiden und aufs Auto verzichten
Die EU hat bestimmte Schwellenwerte für die Ozonkonzentration festgelegt. Demnach besteht keine Gefahr für die Gesundheit, wenn die Konzentration unter 180 Mikrogramm (millionstel Gramm) Ozon pro Kubikmeter Luft liegt. Wird dieser Wert überschritten, muss die Bevölkerung darüber unterrichtet werden. Empfindlichen Menschen wird dann geraten, körperliche Anstrengungen im Freien und Ausdauersport zu vermeiden. Ab 240 Mikrogramm gelten die Warnhinweise für die ganze Bevölkerung. Die Behörden raten Autofahrern dann auch, ihr Fahrzeug stehen zu lassen oder langsamer zu fahren, um den Schadstoffausstoß zu reduzieren.
Quelle: NDR.de
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Pilzerkrankungen
Von sunnyapo | 24.August 2010
Pilz auf der Haut oder in der Scheide, Fußpilz, Nagelpilz, Aspergillose oder Soor: Pilzerkrankungen gibt es viele. Personen mit einer Abwehschwäche sind besonders gefährdet.
Fast nichts ist vor ihnen sicher: Pilze können sich praktisch überall im menschlichen Körper einnisten. Besonders häufig befallen sie Füße oder Nägel. Manchmal ist aber auch die Haut oder Kopfhaut betroffen. Gerade Babys und Senioren, aber auch Patienten mit einer Abwehrschwäche (zum Beispiel während einer Chemotherapie) leiden teilweise auch an Mundsoor, einer Hefepilzinfektion. Besonders unangenehm sind Pilze im Genitalbereich, wo sie zum Beispiel eine Entzündung der Eichel oder der Scheide (Kolpitis) hervorrufen können. Pilzerkrankungen der inneren Körperorgane, wie der Lunge, kommen eher selten vor und betreffen praktisch ausschließlich Patienten mit einem geschwächten Immunsystem.
Mit den meisten Pilzarten wird unsere körpereigene Abwehr nämlich problemlos fertig, wenn sie sich in guter Verfassung befindet. Viele Menschen tragen bestimmte Pilzsorten, wie Hefepilze der Gattung Candida ständig auf ihrer Hautoberfläche oder im Mund beziehungsweise Darm mit sich herum, ohne in irgendeinerweise krank zu sein. Das ist auch kein Problem – so lange die Keime nicht überhand nehmen.
Quelle: Apotheken Umschau
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Nichtrauchen Tabakqualm schadet in kleinster Dosis
Von sunnyapo | 23.August 2010
Auch wer Zigaretten in Maßen genießt, belastet seine Atemwege. US-Forscher konnten Unterschiede zwischen Rauchern und Nichtrauchern sogar bis in einzelne Lungenzellen verfolgen.
Rauchen schadet der Gesundheit. Das ist wissenschaftlich unstrittig. Doch wie sieht es mit einer sporadischen Zigarette zwischendurch aus? Da dürfte doch eigentlich nichts passieren, sind viele Gelegenheitsraucher überzeugt. Ein Irrtum, erklären Wissenschaftler des Weill-Cornell-Medizinzentrums in New York. In ihrer Studie beschreiben sie, wie bereits geringste Rauchmengen die Funktion bestimmter Gene in Lungenzellen beeinflussen.
Zellen der Atemwege reagieren empfindlich auf Tabakrauch
Die Forscher um den Lungen- und Genexperten Ronald Crystal testeten 112 Personen, die sie in drei Gruppen aufteilten: in Nichtraucher, aktive Raucher und Gelegenheitsraucher. Alle mussten Urinproben abgeben, in denen die Forscher auch geringe Spuren von Nikotin und anderen im blauen Dunst enthaltenen Substanzen nachweisen konnten.
Als Nächstes analysierten die Mediziner das Erbgut ihrer Probanden. Dabei konzentrierten sie sich auf Zellen der Atemwege. In diesen Tests zeigten alle Personen, die Tabakqualm auf irgendeine Art ausgesetzt waren, eine höhere und häufigere Aktivität einzelner Gene. Die Zellen der Atemwege reagierten sehr empfindlich auf Tabakrauch, erklärte Crystal. „Unsere Tests zeigen, dass keine Art des Rauchens, auch nicht das Passivrauchen, als sicher gelten kann.“
Die Studie erschien im „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“.
Quelle: Focus.de
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Bayer eröffnet Preiskampf für Potenzmittel
Von sunnyapo | 18.August 2010
Der Leverkusener Pharmakonzern Bayer geht im Wettbewerb um Anteile am Potenzmittel-Markt in die Offensive. Im Mai senkte der Hersteller die Preise für seinen PDE-5-Hemmer Levitra (Vardenafil) in der niedrigen und mittleren Dosierung um knapp die Hälfte. Die Konkurrenten Pfizer (Viagra, Sildenafil) und Lilly (Cialis, Tadalafil) sind bislang nicht in den Preiskampf eingestiegen.
Die Preise für vier Tabletten der kleinsten Dosierung liegen bei den unterschiedlichen Präparaten weit auseinander: Für Cialis muss der Patient 65,49 Euro bezahlen, Viagra kostet 44,11 Euro und Levitra 20 Euro. Vor der Preissenkung war das Bayer-Produkt mit 46,16 Euro auf Platz 2 der Preisliste.
Bayer begründet den Schritt mit Marktanalysen: Eine Studie habe gezeigt, dass der Preis ein häufiger Grund sei, warum Patienten mit erektiler Dysfunktion die Therapie nicht in Anspruch nähmen. Um Kosten zu sparen, teilten viele Patienten die Tabletten, obwohl sie dafür nicht vorgesehen seien, sagte ein Bayer-Sprecher gegenüber APOTHEKE ADHOC. Ebenfalls aus Kostengründen bestellten viele Patienten im Internet und liefen damit Gefahr, Fälschern zum Opfer zu fallen.
Die Preissenkung soll sich nun positiv auf die Verkäufe von Levitra auswirken. Erste Effekte sind nach Angaben von Bayer bereits sichtbar. Seit Mai sei der Umsatz von Levitra gestiegen. In welcher Höhe, wollte der Konzern nicht mitteilen.
Beim Marktführer Pfizer gab es auf Nachfrage zu einem möglichen Preisverfall keine Stellungnahme. „Wir äußern uns nicht zu Marketingstrategien einzelner Präparate“, sagte ein Sprecher. Problem sei eher, dass zu viel Zeit vergehe, bis Betroffene medizinische Hilfe in Anspruch nähmen. In der Regel vergingen anderthalb bis zwei Jahre, bis Patienten zum ersten Mal mit einem Arzt über erektile Dysfunktion sprächen.
Lilly setzt beim Marketing daher auf die Ansprache der Ärzte. „Wir bewerben Cialis bei den Ärzten mit den Vorteilen unseres Produkts“, sagte eine Sprecherin gegenüber APOTHEKE ADHOC. Preisanpassungen der Konkurrenz wolle man nicht kommentieren.
Quelle: www.apotheke-adhoc.de
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Work-Life-Balance – Zeitmanagement als wichtiger Faktor
Von sunnyapo | 18.August 2010
Aktenstapel auf dem Schreibtisch, Wäscheberge zu Hause und vernachlässigte Freunde gehören künftig der Vergangenheit an. Mit der richtigen Work-Life-Balance und dem perfekten Zeitmanagement bringen Sie Arbeit, Familie und Freizeit problemlos unter einen Hut. Dadurch sehen Sie nicht nur entspannt und zufrieden aus und haben mehr Zeit für sich selbst, sondern tun auch noch etwas für Ihre Gesundheit.
Quelle: www.gesundheit.de
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Von der Hormonbombe zur Mikropille – Die Pille ist 50
Von sunnyapo | 18.August 2010
Am 18. August 1960 verkauften Apotheker in den USA erstmals die Antibabypille. Nicht einmal der Hersteller glaubte an den Erfolg des umstrittenen Verhütungsmittels.
Die Antibabypille ist heute in allen Industriestaaten das mit Abstand beliebteste Verhütungsmittel. Weltweit vertrauen 100 Millionen Frauen darauf. In Deutschland verhüten laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 54 Prozent aller Frauen mit der Pille, unter den 20- bis 30-Jährigen sind es sogar 72 Prozent. Am 18. August 1960, dem ersten Verkaufstag einer Hormontablette zum Schutz vor Schwangerschaft in den USA, war dieser Erfolg allerdings kaum abzusehen.
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