so oder ähnlich die Fragestellung der Mütter oder Väter immer wieder.
Was sind Windpocken?
“Die Windpocken (Varizellen) sind eine durch Tröpfcheninfektion übertragene Erkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Andere Bezeichnungen für Windpocken sind Wasserpocken, Spitze Blattern, Wilde Blattern, vor allem in Österreich Feuchtblattern, Schafplattern bzw. Schafblattern. Der Name Windpocken kommt von der hohen Ansteckungsfähigkeit dieser Viren, die auch über einige Meter in der Luft übertragen werden.” [Quelle: Wikipedia]
Wie kommt es dazu? – Mögliche Ursachen
Erreger der Windpocken ist das Varizellen-Zoster-Virus, das der Familie der Herpesviren angehört. Windpocken zählen zu den ansteckendsten Erkrankungen überhaupt. Etwa 95 Prozent der Bevölkerung werden vor dem 14. Lebensjahr infiziert. Ansteckungsquelle sind die Haut- und Schleimhautbläschen, die bei der Erkrankung auftreten. Das Virus überträgt sich durch den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch oder als Tröpfcheninfektion. Wahrscheinlich wird es auch mit der Luft weitergegeben. In den Körper gelangt es über die Schleimhäute der Atemwege. Bei der ersten Infektion löst es Windpocken aus. Nach Abklingen der Krankheit verweilt der Erreger lebenslang in den Nervenzellen des Patienten. In fortgeschrittenem Alter oder bei geschwächtem Immunsystem kann es zu einer Reaktivierung des Virus kommen. Diese zweite Infektion äußert sich als Herpes zoster (Gürtelrose) – ein anderes Thema.
Wie machen sie sich bemerkbar
Windpocken haben eine Inkubationszeit von 2 – 3 Wochen. Rote Flecken über den ganzen Körper verstreut sind ein typischen Symptom, besonders betroffen die Partien von Kopf und Oberkörper/Rumpf, aber auch Mundschleimhäute und Gaumen kann betroffen sein. Diese Flecken werden zu kleinen Knötchen, die sich dann in Bläschen umwandeln und eine helle, durchsichtige Flüssigkeit enthalten. Meistens wird das zumindest in den ersten Tagen von Fieber begleitet.
Bei Auftreten oder der Vermutung des Auftretens der Krankheit ist es besser einen Arzt aufzusuchen um mögliche Nebenerkrankungen auszuschließen. Gegen den Juckreiz wird meistens ein Salbe zum Einreiben genutzt und bei den Säuglingen und Kindern sollten kurze Nägel Pflicht sein, damit sich die Bläschen nicht weiter entzünden können beim Aufkratzen,
Wie geht es dann weiter?
Diese Bläschen jucken und platzen dann auf, verkrusten und heilen im Normalfall wieder ab. Alle verschiedenen Zustände, Flecken, Knötchen und Bläschen können gleichzeitig vorhanden sein. Bei Säuglingen und Erwachsenen kann es schon mal zu kritischen Verläufen kommen, bei den Kindern ist der Verlauf meistens unkompliziert.
Hier kann man mehr über Windpocken erfahren und weitere Fragen stellen.