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	<title> &#187; Diabetes</title>
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	<description>1-apo - Alles rund um die Gesundheit</description>
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		<title>Ein &#8220;bisschen Zucker&#8221; ist schon Grund zum Handeln</title>
		<link>http://www.sunny-medinfo.de/diabetes/1275-ein-bisschen-zucker-ist-schon-grund-zum-handeln.php</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 07:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil die Erkrankung am Anfang keine Beschwerden macht, wird Diabetes häufig unterschätzt. Aber auch bei scheinbar leicht erhöhten Blutzuckerwerten muss früh gehandelt werden, betont der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN). Zur Früherkennung sollten Hausärzte den &#8220;Gesundheits-Check-up&#8221; regelmäßig anbieten, der gesetzlich Versicherten ab 35 Jahre alle zwei Jahre bezahlt wird, so der BdSN. Wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weil die Erkrankung am Anfang keine Beschwerden macht, wird Diabetes häufig unterschätzt. </strong></p>
<p>Aber auch bei scheinbar leicht erhöhten Blutzuckerwerten muss früh gehandelt werden, betont der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN).</p>
<p>Zur Früherkennung sollten Hausärzte den &#8220;Gesundheits-Check-up&#8221; regelmäßig anbieten, der gesetzlich Versicherten ab 35 Jahre alle zwei Jahre bezahlt wird, so der BdSN.</p>
<p>Wird dabei ein Prädiabetes festgestellt, besteht noch die Chance, den Ausbruch der Krankheit zu verhindern.</p>
<p>Patienten mit Diabetes sollten zudem von Anfang an von einem Team aus diabetologisch versiertem Hausarzt und Diabetologen im Rahmen eines DMP betreut werden, betont der BdSN.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/article/665587/bisschen-zucker-schon-grund-handeln.html?sh=3&amp;h=-789193009">www.aerztezeitung.de</a></p>
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		<title>Diabetes betrifft jeden</title>
		<link>http://www.sunny-medinfo.de/diabetes/1223-diabetes-betrifft-jeden.php</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 06:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Individualisierte Therapien 90 Jahre nach Entdeckung des Insulins Kinder, Alte, Dicke, Dünne &#8211; mehr als sechs Millionen Menschen sind in Deutschland von Diabetes betroffen. Doch obwohl die Krankheit so verbreitet ist, sind die Ursachen des Diabetes komplexer, als man noch vor wenigen Jahren dachte. Zu dick, kein Sport, na kein Wunder, dass derjenige irgendwann unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Individualisierte Therapien 90 Jahre nach Entdeckung des Insulins</h3>
<p>Kinder, Alte, Dicke, Dünne &#8211; mehr als sechs Millionen Menschen sind in Deutschland von Diabetes betroffen. Doch obwohl die Krankheit so verbreitet ist, sind die Ursachen des Diabetes komplexer, als man noch vor wenigen Jahren dachte.</p>
<p>Zu dick, kein Sport, na kein Wunder, dass derjenige irgendwann unter Diabetes leidet. So haben wir früher immer gedacht, doch die letzten Jahre zeigen, dass es nicht so einfach ist.</p>
<p>Typ-2-Diabetes ist eine komplexe Erkrankung, die viele Risikofaktoren hat und von denen Übergewicht und zu wenig Bewegung nur zwei davon sind. Zu wenig Schlaf, Schichtarbeit, Luftverschmutzung oder auch Chemikalien zählen auch zum Kreis der Risikofaktoren. &#8220;Es wirkt so banal, wenn wir bei den Vorbeugemaßnahmen gesunde Ernährung und mehr Bewegung nennen, aber leider profitiert nicht jeder Betroffene davon&#8221;, sagt Andreas Fritsche, Professor für Diabetologie an der Uniklinik in Tübingen sowie Pressesprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft.</p>
<p>Als das Insulin heute vor 90 Jahren von dem kanadischen Orthopäden Frederick Grant Banting und seinem Studenten Charles Herbert Best zum ersten Mal aus der Bauchspeicheldrüse isoliert wurde, da dachte man, man könnte die Krankheit bald in den Griff bekommen. Doch je mehr man forscht, desto mehr Fragen tun sich auf. &#8220;Wir haben lange Zeit die Komplexität der Erkrankung unterschätzt&#8221;, sagt Martin Hrabé de Angelis, Direktor des Instituts für Experimentelle Genetik am Helmholtz Zentrum München.</p>
<h2>Kaputte Insulin-Fabrik</h2>
<p>Was die Forscher inzwischen wissen ist, dass es nicht eine Therapie für alle Diabetiker geben kann. Das hängt damit zusammen, dass die Krankheit bei jedem Patienten etwas anders gelagerte Ursachen hat. Immer gibt es Probleme mit den insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. Doch beim einen sind diese Probleme größer als beim anderen, der vor allem einen erhöhten Insulinbedarf hat und bei dem die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produzieren müsste, aber nicht kann. &#8220;Das ist dann wie in einer maroden Fabrik&#8221;, sagt Fritsche. &#8220;Die Fabrik ist kaputt, die Belegschaft auf die Hälfte reduziert und trotzdem muss der Output erhöht werden.&#8221;</p>
<p>Für die Patienten bedeutet das, dass sie heute &#8211; anders noch als vor einigen Jahren &#8211; eine Therapie bekommen, die gezielt auf ihren Diabetes und auch ihre Lebenssituation angepasst ist. Denn natürlich würde man übergewichtigen Menschen erst einmal raten, Gewicht zu verlieren und sich mehr zu bewegen, wenn das auch nicht bei jedem die Lösung ist.</p>
<h2>Hoffnung auf Genetik</h2>
<p>Viel erhoffen sich die Forscher in den nächsten Jahren von dem Blick in die Gene. &#8220;Wir haben gerade 40 Gene kennengelernt, von denen wir wissen, dass man sie mit Diabetes assoziieren kann&#8221;, sagt Hrabé de Angelis. &#8220;Allerdings ist der erbliche Anteil hier sehr gering und wir fragen uns, wo der Rest ist.&#8221;  Die Antwort soll nicht nur aus der Genetik kommen, sondern auch aus Forschungen zu Umweltfaktoren. Für die Patienten wird es jedoch nichts ändern. Sie werden sich weiterhin das lebenswichtige Insulin spritzen müssen &#8211; daran hat sich selbst nach 90 Jahren nichts geändert, auch wenn die Spritzen heute einfacher zu handhaben sind. Ein Problem ist eher, wie die Krankheit in der Gesellschaft wahrgenommen wird. &#8220;Der Diabetes wird oft fälschlicherweise als nicht behandlungsbedürftige Krankheit gesehen und von Ärzten und Patienten unterschätzt. Dabei ist Diabetes eine chronische Erkrankung und wird meist im Laufe der Jahre immer schlimmer, wenn man sie nicht richtig behandelt&#8221;, sagt Fritsche.</p>
<h2>Sparen auf Kosten der Diabetiker</h2>
<p>Die direkten Krankheitskosten von Diabetes betragen in Deutschland derzeit rund 20 Milliarden Euro im Jahr. Viele Patienten brauchen nicht nur Insulin, sondern haben mit vielen anderen Nebenwirkungen der Krankheit zu kämpfen wie erhöhtes Schlaganfallrisiko, Erblindung, Nierenproblemen und auch Amputationen. Vor allem die kontinuierlichen Kosten wie die Blutzuckermessung sind einigen Kritikern des Gesundheitssystems ein Dorn im Auge. Inzwischen gibt es erste Vorschläge, dass hieran in Zukunft gespart werden soll.</p>
<p>Quelle:<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,8309349,00.html"> www.heute.de</a></p>
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		<title>Diabetes ist für Kinder purer Stress</title>
		<link>http://www.sunny-medinfo.de/diabetes/961-diabetes-ist-fur-kinder-purer-stress.php</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 08:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Mama kommt, dann tut es weh &#8211; das denken kleine Kinder, die Diabetes haben und etwa sechsmal täglich Insulin gespritzt bekommen müssen. Die psychischen Folgen können schwerwiegend sein. Diabetes bedeutet für Kinder extremen Stress. Sie müssten nicht nur mit der lebenslangen Abhängigkeit von Insulin klarkommen, sondern würden von ihrer Umgebung auch ganz anders behandelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Mama kommt, dann tut es weh &#8211; das denken kleine Kinder, die Diabetes haben und etwa sechsmal täglich Insulin gespritzt bekommen müssen. Die psychischen Folgen können schwerwiegend sein.</p>
<p>Diabetes bedeutet für Kinder extremen Stress. Sie müssten nicht nur mit der lebenslangen Abhängigkeit von Insulin klarkommen, sondern würden von ihrer Umgebung auch ganz anders behandelt, erklärte der Stuttgarter Kinderpsychologe Bela Bartus. Die Kinder könnten zu Außenseitern werden und ihre Probleme in sich hineinfressen. „Sie müssen ihre unheilbare Krankheit akzeptieren und darüber reden“, empfahl Bartus. Derzeit haben rund 25.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland Diabetes des Typs I, eine schwere Form der Zuckerkrankheit. Jedes Jahr werden es etwa 5% mehr.<br />
Kinder mit Diabetes zweifeln manchmal an der Liebe ihrer Eltern<br />
Die Jungen und Mädchen könnten nach der Diagnose oft nicht verstehen, warum ihre Eltern ihnen so oft mit einer Spritze wehtun. „Die Kleinen denken dann: Wenn Mama kommt, dann tut es weh.“ Manche gingen auf Abstand zu ihren Eltern, obwohl gerade in der Zeit kurz nach der Diagnose die Wärme und Geborgenheit der Eltern wichtig seien.</p>
<p>Bartus arbeitet am Stuttgarter Olgahospital, wo die deutschlandweit drittgrößte Diabetes-Ambulanz ist. Vor 20 Jahren hätten sie dort jährlich 150 Kinder und Jugendliche mit Diabetes betreut. Inzwischen seien es 420, so der Psychologe. Typ-I-Diabetiker können selbst kein Insulin mehr produzieren. Der Grund für ihre Erkrankung ist unklar &#8211; im Gegensatz zu Diabetes Typ II, das meist durch Übergewicht verursacht wird.<br />
Offenes Gespräch suchen, statt verheimlichen<br />
Die betroffenen Kinder und ihre Eltern müssten mit Diabetes offensiv umgehen und dürften es nicht verstecken, riete Bartus: „Wenn das Kind nicht zu einem Kindergeburtstag eingeladen wird, weil Diabetes fälschlicherweise als ansteckend gilt, dann sollte die Mutter dort anrufen und das Missverständnis aufklären.“ Junge Diabetiker sollten ihren Klassenkameraden von ihrer Krankheit erzählen. Durch das Gespräch werde die Situation entkrampft. Der Umgang mit Diabetes sei aber eine Gratwanderung: Die Kinder sollten auch nicht zu viel über ihre Krankheit sprechen.</p>
<p>Der ungezwungene Umgang mit Diabetes in Kindheit und Jugend sei auch für das spätere Leben extrem wichtig, um bleibende psychische Probleme zu vermeiden, empfahl Bartus. Denn im Erwachsenenalter neigten Diabetiker häufiger zu Depressionen als Menschen ohne die Zuckerkrankheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=3829&amp;nodeid=26</p>
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		<title>Diabetes und Fasten</title>
		<link>http://www.sunny-medinfo.de/diabetes/893-diabetes-und-fasten.php</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 07:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Fasten trotz Diabetes – ist das möglich? Alljährlich endet die närrische Zeit mit einer siebenwöchigen Periode des Fastens. Viele Menschen wollen während der Fastenzeit bewusst kürzer treten. Meist wird in den Wochen zwischen Fasching und Ostern auf bestimmte Konsum- und Genussgüter wie  Fleisch, Alkohol, Nikotin oder Süßigkeiten verzichtet. Fast die Hälfte aller Deutschen hält eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fasten trotz Diabetes – ist das möglich? Alljährlich endet die närrische Zeit mit einer siebenwöchigen Periode des Fastens. Viele Menschen wollen während der Fastenzeit bewusst kürzer treten. Meist wird in den Wochen zwischen Fasching und Ostern auf bestimmte Konsum- und Genussgüter wie  Fleisch, Alkohol, Nikotin oder Süßigkeiten verzichtet. Fast die Hälfte aller Deutschen hält eine Einschränkung während der Fastenzeit für sinnvoll, wie Umfragen ergeben.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.gesundheit.de/ernaehrung/krankheit-und-ernaehrung/ernaehrung-bei-diabetes/fasten-bei-diabetes">Gesundheit.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Diabetes-Schädliches Vitamin B</title>
		<link>http://www.sunny-medinfo.de/diabetes/578-diabetes-schadliches-vitamin-b.php</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 07:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Hoch dosierte B-Vitamine sollen eigentlich die Nierenfunktion von Diabetikern stabilisieren. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Therapie beschleunigt Nierenerkrankungen. Eine der häufigsten Folgeerscheinungen von Diabetes ist der Abbau der Nierenfunktion. Die Krankheit zerstört nämlich die feinen Gefäße der Nieren, die eine Schlüsselrolle für das Filtern des Bluts spielen. Eine gute Möglichkeit, den Nierenverfall abzubremsen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoch dosierte B-Vitamine sollen eigentlich die Nierenfunktion von Diabetikern stabilisieren. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Therapie beschleunigt Nierenerkrankungen.<br />
Eine der häufigsten Folgeerscheinungen von Diabetes ist der Abbau der Nierenfunktion. Die Krankheit zerstört nämlich die feinen Gefäße der Nieren, die eine Schlüsselrolle für das Filtern des Bluts spielen. Eine gute Möglichkeit, den Nierenverfall abzubremsen, schien bislang eine Therapie mit hoch dosierten B-Vitaminen zu sein. Die Kombination aus Folsäure, Vitamin B6 und B12 kann nämlich den Homocysteinspiegel senken. Mehrere Studien hatten den Zusammenhang zwischen einer hohen Konzentration dieser Aminosäure im Blut und der sogenannten diabetischen Nephropathie festgestellt.</p>
<p><strong><br />
Vitaminrisiko für nierenkranke Diabetiker<br />
</strong><br />
Nun warnt ein kanadisches Forscherteam Diabeteskranke mit bereits bestehenden Nierenproblemen allerdings ausdrücklich vor einer Vitamin-B-Therapie. Denn anstatt eine Nierenerkrankung aufzuhalten, beschleunigt ein Übermaß an B-Vitaminen das Fortschreiten. Die Wissenschaftler um Andrew House von der University of Western Ontario hatten in ihrer Studie 238 Diabetiker mit Nephropathie untersucht, von denen ein Teil über längere Zeit Vitamin-B-Tabletten erhielt. Dabei stellten die Forscher nicht nur fest, dass sich die Nierentätigkeit verschlechterte, sondern dass sich auch das Risiko für einen Schlaganfall sowie für Herz- und Gefäßkrankheiten verdoppelte.<br />
Über drei Jahre hinweg bekam die Hälfte der nierenkranken Diabetiker ein Scheinpräparat, die andere Hälfte nahm täglich 2,5 Milligramm Folsäure, 25 Milligramm Vitamin B6 sowie 1 Milligramm Vitamin B12 ein. Andrew House und sein Team überprüften während dieser Zeit neben dem Homocysteinspiegel im Urin auch die sogenannte glomeruläre Filtrationsrate, die Auskunft über die Funktionsfähigkeit der Nieren gibt. Zusätzlich werteten sie aus, wie viele Schlaganfälle die Patienten in den verschiedenen Gruppen erlitten und wie viele Herz- und Gefäßerkrankungen sie entwickelten.</p>
<p><strong>Schlechte Nierenwerte trotz B-Vitaminen </strong><br />
Der Erwartung der Forscher nach hätten die Patienten, die zusätzliche B-Vitamine erhielten, in allen Punkten bessere Resultate erzielen müssen als die Placebogruppe – doch genau das Gegenteil war der Fall. Zwar sank der Homocysteinspiegel im Urin der Vitamingruppe, doch verschlechterte sich ihre Nierenfunktion im Gegensatz zur Placebogruppe deutlich. Es traten auch zusätzliche Komplikationen wie <a href="http://www.1-apo.de/informationen/schlaganfall-apoplex-109/">Schlaganfälle</a> oder Herz- und Gefäßkrankheiten wesentlich häufiger auf.Nach Einschätzung der Wissenschaftler mag eine Vitamin-B-Therapie für Menschen mit normaler Nierenfunktion durchaus positiv sein, da sie überschüssige wasserlösliche Vitamine mit dem Urin ausscheiden können. Nierenkranke seien dazu nicht oder nicht im normalen Maße in der Lage, was möglicherweise die beobachteten Effekte hervorrufen würde. Daher sollten sie, wie nun klar belegt sei, keine hohen Dosen Vitamin B erhalten. Es müsse nun nach anderen Wegen gesucht werden, um den Homocysteinspiegel nierenkranker Diabetiker zu senken.</p>
<p><strong>Quelle:  <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/news/diabetes-schaedliches-vitamin-b_aid_502764.html">Focus.de </a></strong></p>
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		<title>Herz-Kreislauf-Erkrankungen-Diabetiker unterschätzen die Gefahr</title>
		<link>http://www.sunny-medinfo.de/diabetes/558-herz-kreislauf-erkrankungen-diabetiker-unterschatzen-die-gefahr.php</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuckerkranke tragen ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten. Zum Schrecken von Fachärzten wissen Betroffene darüber aber selten Bescheid. Nur jeder Fünfte weiß, dass eine Diabeteserkrankung mit einem stark erhöhten Infarktrisiko einhergeht. Über dieses Umfrageergebnis berichteten am Donnerstag die Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum und das Herz- und Diabeteszentrum (HDZ) Nordrhein-Westfalen. Befragt wurden 2000 Personen aus NRW und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuckerkranke tragen ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten. Zum Schrecken von Fachärzten wissen Betroffene darüber aber selten Bescheid.<br />
Nur jeder Fünfte weiß, dass eine Diabeteserkrankung mit einem stark erhöhten Infarktrisiko einhergeht. Über dieses Umfrageergebnis berichteten am Donnerstag die Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum und das Herz- und Diabeteszentrum (HDZ) Nordrhein-Westfalen. Befragt wurden 2000 Personen aus NRW und zusätzlich 505 Patienten mit Diabetes mellitus.<br />
Unabhängig von Sozialstatus, Herkunft oder Diabeteserkrankung sei das Wissensniveau insgesamt „sehr niedrig“ gewesen, teilten die Verantwortlichen mit. „So dramatisch haben wir die Defizite nicht erwartet“, sagte Diethelm Tschöpe, ärztlicher Direktor am HDZ. Krankheiten des Herz-, Kreislauf- und Gefäßsystems seien die häufigsten Todesursachen von Diabetespatienten.<br />
<strong><br />
Rauchen und Übergewicht eher als Gefahren eingestuft</strong></p>
<p>Von den abgefragten Risikofaktoren für Infarkte sei Diabetes am seltensten angeführt worden – nur fünf Prozent der Studienteilnehmer hätten das Krankheitsbild als Gefahr für das Herz eingestuft. Die Hälfte der Befragten sah Rauchen und Übergewicht als mögliche Ursachen für Herzprobleme an, 40 Prozent nannten Stress eine Gefahr. Seltener stuften die Probanden auch <a href="http://www.1-apo.de/informationen/bluthochdruck-229/">Bluthochdruck</a> (26 Prozent der Befragten) und Fettstoffwechselstörungen (11,5 Prozent) als riskante Einflüsse ein.</p>
<p>Dem Bericht zufolge konnte jeder zweite Studienteilnehmer typische Anzeichen für einen Infarkt wie <a href="http://www.1-apo.de/informationen/angina-pectoris-106/">Angina pectoris,</a> Luftnot, Engegefühl in der Brust oder Schmerzen im Oberarm benennen. Den Diabetikern seien diese Anzeichen allerdings weniger bekannt gewesen als den übrigen Befragten. Im Rahmen der Studie hätten jedoch fast drei Viertel der Diabetiker erklärt, dass sie schon mindestens einmal an einer Diabetesschulung teilgenommen haben.</p>
<p>Verantwortlich für die Studie zeichnen das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit Nordrhein-Westfalen und die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“. Angesichts der Studienergebnisse fordern sie eine verbesserte Kommunikation zwischen Arzt und Patient in einer Sprache, die auch der Laie versteht. Als vorbeugende Maßnahmen gegen Herzkrankheiten nennen die Studienautoren eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie die Kontrolle von Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerten.</p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/news/herz-kreislauf-erkrankungen-diabetiker-unterschaetzen-die-gefahr_aid_495091.html">Focus.de </a></strong></p>
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		<title>Insulin an Zeitverschiebung anpassen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 05:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Diabetiker auf Flugreisen müssen bei einer Zeitverschiebung ihren Insulinbedarf entsprechend anpassen. Wer nach Westen fliegt und damit seine Zeit mit Tageslicht verlängert, braucht mehr Insulin als sonst. Bei Flügen in Richtung Osten wird dagegen weniger benötigt. Darauf weist das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf hin, das zum Welt-Diabetes-Tag 2009 am Samstag (14. November) eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diabetiker auf Flugreisen müssen bei einer Zeitverschiebung ihren Insulinbedarf entsprechend anpassen. Wer nach Westen fliegt und damit seine Zeit mit Tageslicht verlängert, braucht mehr Insulin als sonst.</p>
<p>Bei Flügen in Richtung Osten wird dagegen weniger benötigt. Darauf weist das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf hin, das zum Welt-Diabetes-Tag 2009 am Samstag (14. November) eine Checkliste für reisende Diabetiker zusammengestellt hat. Zu finden ist sie im Internet unter der Adresse &#8220;crm.de/aktionen&#8221;.</p>
<p>Diabetiker müssen bei ihren Reisevorbereitungen auch sonst einige Dinge beachten. Wichtig ist zum Beispiel, mehr Insulin, Tabletten und Testmaterial mitzunehmen, als normalerweise verbraucht wird – das CRM empfiehlt die zwei- bis dreifache Menge. Spritzen und Medikamente sollten zudem auf das Hand- und das aufgegebene Gepäck verteilt werden. Auch ein ärztliches Attest über die Zuckerkrankheit sollte mitgenommen werden, weil die Spritzen und Medikamente in einigen Ländern zu Einreiseproblemen führen können, vor allem in Asien.</p>
<p>Grundsätzlich könne sich das Verreisen positiv auf die Diabetes auswirken, erläutern die Experten. So könne eine &#8220;aktivere Gestaltung des Tagesablaufs&#8221; – zum Beispiel durch Sport – während des Urlaubs dazu beitragen, dass der tägliche Insulinbedarf geringer werden kann.</p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://www.onmeda.de/aktuelles/news/insulin_an_zeitverschiebung_anpassen-4758.html">Onmeda.de</a> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weltdiabetestag am 14. November 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 12:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1991 machen die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem &#8220;World Diabetes Day&#8221; die Öffentlichkeit aufmerksam auf die weltweit zunehmende Zuckerkrankheit. Quelle: Gesundheit.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1991 machen die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem &#8220;World Diabetes Day&#8221; die Öffentlichkeit aufmerksam auf die weltweit zunehmende Zuckerkrankheit.</p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://www.gesundheit.de/medizin/gesundheitssystem/weltdiabetestag/index.html">Gesundheit.de </a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Epidemie: Zahl der Diabetiker steigt weltweit rasant an</title>
		<link>http://www.sunny-medinfo.de/verschiedenes/463-epidemie-zahl-der-diabetiker-steigt-weltweit-rasant-an.php</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 12:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Zahlen sollen aufrütteln: Die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) hat ihre aktuellen Daten zur weltweiten Verbreitung von Diabetes-Erkrankungen vorgestellt. IDF-Präsident Professor Jean Claude Mbanya kennzeichnete die Entwicklung als &#8220;Epidemie, die außer Kontrolle ist&#8221; und dringend Gegenmaßnahmen erfordere. MONTREAL. Auf dem 20. Weltkongress für Diabetes im Montreal präsentierte die IDF die mittlerweile vierte Auflage ihres &#8220;IDF-Diabetes Atlas&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Zahlen sollen aufrütteln: Die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) hat ihre aktuellen Daten zur weltweiten Verbreitung von <a href="http://www.1-apo.de/informationen/diabetes-mellitus-typ-1-253/" target="_blank">Diabetes-Erkrankungen</a> vorgestellt. IDF-Präsident Professor Jean Claude Mbanya kennzeichnete die Entwicklung als &#8220;Epidemie, die außer Kontrolle ist&#8221; und dringend Gegenmaßnahmen erfordere.</p>
<p>MONTREAL. Auf dem 20. Weltkongress für Diabetes im Montreal präsentierte die IDF die mittlerweile vierte Auflage ihres &#8220;IDF-Diabetes Atlas&#8221;. Er liefert, aufgeschlüsselt für weltweit 165 Länder, aktuelle Zahlen zum &#8220;Ausmaß der Diabetes-Epidemie&#8221;, so Mbanya.</p>
<p>Im 2000 vorgestellten ersten &#8220;Diabetes-Atlas&#8221; war noch von weltweit 151 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus die Rede. Mittlerweile gehen die IDF-Experten davon aus, dass im Jahr 2010 bereits 285 Millionen Menschen auf der Welt an Diabetes erkrankt sind. Sollte sich der Trend unverändert fortsetzen, wird für das Jahr 2030 die Zahl von weltweit 435 Millionen Diabetikern prognostiziert.</p>
<p>IDF-Präsident Mbanya malte ein düsteres Bild. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsländern könnte die rapide Zunahme von Diabetes-Erkrankungen wegen der damit verbundenen Kostenbelastung nach seiner Ansicht sogar zu einer ökonomischen Bedrohung werden. Momentan verursachen der Diabetes und seine Folgeerkrankungen nach IDF-Berechnungen weltweit Kosten in Höhe von mindestens 376 Milliarden US-Dollar im Gesundheitswesen. Für das Jahr 2030 werden Kosten in Höhe von 490 Milliarden US-Dollar vorausgesagt.</p>
<p>Entgegen einer geläufigen Meinung ist Diabetes längst keine ausschließlich auf sogenannte Wohlstandsgesellschaften beschränkte Erkrankung mehr. Im Gegenteil: Gerade in den Ländern mit aufstrebenden Ökonomien wie in Asien sind die höchsten Zunahmeraten beim Diabetes zu verzeichnen. Mit etwa 50 Millionen Betroffenen ist Indien derzeit das Land mit den meisten Diabetikern. Es folgen China (43 Millionen), die USA (27 Millionen), Russland (knapp 10 Millionen) und Brasilien (knapp 8 Millionen).</p>
<p>Auf dem sechsten Platz rangiert dann bereits Deutschland, mit einer geschätzten Zahl von 7,5 Millionen Diabetikern unter den Einwohnern. In der erwachsenen Bevölkerung (20 bis 79 Jahre) beträgt die Diabetes-Prävalenz hierzulande im Jahr 2010 nach den IDF-Daten 12 Prozent. Die Prävalenzrate ist damit die höchste in Europa. In Island ist sie mit 2,1 Prozent am niedrigsten. Nach IDF-Angaben sind in Deutschland jährlich bei den Männern 27 585 Todesfälle und bei den Frauen 26 994 Todesfälle auf Diabetes-Erkrankungen zurückzuführen.</p>
<p>Gemessen am relativen Anteil der Diabetiker an der Gesamtbevölkerung nimmt Nauru mit Abstand den Spitzenplatz ein: Auf dieser pazifischen Insel ist fast jeder dritte Einwohner Diabetiker (31 Prozent). Erschreckende Zahlen kommen auch aus den Golf-Staaten: So sind etwa in den Arabischen Emiraten bereits 19 Prozent, in Saudi-Arabien 17 Prozent und in Bahrain 15 Prozent aller Einwohner an Diabetes erkrankt.</p>
<p><a href="http://www.diabetesatlas.org/" target="_blank">www.diabetesatlas.org</a></p>
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		<title>Aus für Rimonabant</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 08:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adipositas/Übergewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Raucherentwöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Sanofi-Aventis hat sein Rimonabant-haltiges Arzneimittel Acomplia® in ganz Europa vom Markt genommen. Ursache ist die Gefahr von Depressionen, die der Cannabinoid-1-Rezeptor-Antagonist auslösen kann. «Die Risiken überwiegen die Vorteile», sagte ein Sprecher des Herstellers heute in Paris. Vorerst dürfe das Mittel nicht mehr verschrieben oder in Apotheken ausgegeben werden. Patienten, die es verschrieben bekommen hätten, sollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sanofi-Aventis hat sein Rimonabant-haltiges Arzneimittel Acomplia® in ganz Europa vom Markt genommen. Ursache ist die Gefahr von Depressionen, die der Cannabinoid-1-Rezeptor-Antagonist auslösen kann. «Die Risiken überwiegen die Vorteile», sagte ein Sprecher des Herstellers heute in Paris. Vorerst dürfe das Mittel nicht mehr verschrieben oder in Apotheken ausgegeben werden. Patienten, die es verschrieben bekommen hätten, sollten einen Arzt aufsuchen. Das Arzneimittel könne Depressionen auslösen, vor allem, wenn Patienten bereits früher an Depressionen litten. Sanofi-Aventis folgt damit dem Vorschlag, des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde EMEA. Dieser hatte gestern empfohlen, die Zulassung für Acomplia ruhen zu lassen.</p>
<p>Acomplia wurde im Jahr 2006 in der EU zugelassen. Die Zulassung wurde unter der Voraussetzung eines sogenannten Risiko-Management-Plans erteilt, in dem Sicherheit und Verträglichkeit des Schlankheitsmittels bei breiter Anwendung und außerhalb von klinischen Prüfungen überwacht werden musste.</p>
<p>Ob die Maßnahme das endgültige Aus von Rimonabant bedeutet oder ob es ein Comeback geben wird, ist momentan noch offen, denn Sanofi-Aventis will klinische Studien mit dem Mittel fortsetzen. Dem Handelsblatt zufolge sind es vor allem Studien zu Diabetes. Ursprünglich hatte der Hersteller geplant, Rimonabant als Mittel gegen Übergewicht, Diabetes und Nikotinabhängigkeit auf den Markt zu bringen.</p>
<p>Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de</p>
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