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	<title> &#187; Niere &#8211; Leber &#8211; Galle</title>
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	<description>1-apo - Alles rund um die Gesundheit</description>
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		<title>Organerhalt bei Nierenkrebs</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 06:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Niere - Leber - Galle]]></category>

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		<description><![CDATA[Voraussetzung für die organerhaltende Therapie ist die lokale Begrenzung des Tumors Nierenkrebs im Focus der Deutschen Urologen: Mit rund 16 000 Neuerkrankungen im Jahr ist das Nierenzellkarzinom der dritthäufigste urologische Tumor und eines der zentralen Themen auf der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 14. bis 17. September 2011 im Congress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Voraussetzung für die organerhaltende Therapie ist die lokale Begrenzung des Tumors</h2>
<p>Nierenkrebs im Focus der Deutschen Urologen: Mit rund 16 000 Neuerkrankungen im Jahr ist das Nierenzellkarzinom der dritthäufigste urologische Tumor und eines der zentralen Themen auf der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 14. bis 17. September 2011 im Congress Center Hamburg. Neueste Erkenntnisse zur organerhaltenden Nierenkrebs-Chirurgie stehen dabei im Mittelpunkt.</p>
<p>Bei der Behandlung von Nierenzellkrebs ist in frühen Stadien fast immer ein operatives Vorgehen angezeigt. „Dabei hat sich die vollständige Entfernung der betroffenen Niere &#8211; früher die Therapie der Wahl &#8211; nicht mehr als die beste Vorgehensweise erwiesen. Vielmehr leben die Patienten länger, wenn man organerhaltend operiert, das heißt nur den Tumor aus der betroffenen Niere entfernt. Aufgrund dieser neuen Erkenntnis ist es unser Ziel, so oft wie möglich organerhaltend zu operieren&#8221;, sagt DGU-Präsident Joachim Steffens. Voraussetzung dafür seien lokal begrenzte Tumoren und deren günstige Lage in der Niere selbst, so der Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie und Leiter des ProstataKarzinomZentrums am St.-Antonius-Hospital Eschweiler.</p>
<p><strong>Operation mit Roboter-Assistent</strong></p>
<p>Eine solche Tumorentfernung aus der Niere kann offen, laparoskopisch oder roboter-unterstützt durchgeführt werden. Mit Inderbir Gill aus Los Angeles wird auf dem DGU-Kongress in Hamburg der weltweit führende Operateur für die roboter-assistierte organerhaltende Nierentumor-Chirurgie referieren. Wichtiger noch als die Wahl des operativen Zugangs sei, nach DGU-Präsident Joachim Steffens, aber der Erhalt der Niere. „Diesen Paradigmenwechsel müssen wir als Deutsche Gesellschaft für Urologie in die Breite tragen, damit flächendeckend in deutschen Kliniken wenn möglich organerhaltend operiert wird.&#8221;</p>
<p>Bei der medikamentösen Behandlung des fortgeschrittenen Nierenkrebses mit Metastasen hat zuletzt der Einsatz sogenannter &#8220;Angiogenese-Inhibitoren&#8221; Fortschritte ermöglicht. „Zahlreiche neue Substanzen wurden mittlerweile in die Therapie des metastasierten Nierenkarzinoms eingeführt. Diese stellen einen unbestreitbaren Fortschritt dar, in dem sie das Überleben der Patienten um einige Monate verlängern. Sie führen jedoch nicht zur Heilung und sind auch sehr teuer&#8221;, so DGU-Generalsekretär Oliver Hakenberg.</p>
<p>Umso bedeutender ist es, die Prognose der Patienten und das Ansprechen auf diese neuen Substanzen individuell einschätzen zu können. Deshalb sollen in Zukunft neue Tumormarker zu einer individualisierten Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms führen. Kerstin Junker aus der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Jena wird auf dem 63. DGU-Kongress den aktuellen Forschungsstand darstellen.</p>
<p><strong>Risikogruppen checken</strong></p>
<p>Rauchen gilt als wichtiger Risikofaktor für Nierenkrebs. Auch Übergewicht, eine fettreiche Ernährung und Alkohol scheinen Nierenzellkrebs zu begünstigen. Der Tumor wird heute häufig als Zufallsbefund bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes entdeckt, da er meist erst in fortgeschrittenen Stadien Symptome wie Flankenschmerz, Blut im Urin oder eine tastbare Geschwulst verursacht. Eine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung gibt es nicht. „Für besonders gefährdete Risikogruppen könnte ab dem 50. Lebensjahr auf individueller Basis daher ein Nierencheck beim Urologen im Abstand von zwei Jahren sinnvoll sein&#8221;, resümiert DGU-Generalsekretär Hakenberg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Rostock.</p>
<p>Quelle: <a href="http://derstandard.at/1310511801810/Urologie-Organerhalt-bei-Nierenkrebs">www.der standard.de</a></p>
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		<title>Die Leber: Energielieferant und Entgifter</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 13:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Niere - Leber - Galle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leber spielt beim Stoffwechsel eine zentrale Rolle, entzieht dem Blut gefährliche Stoffe und produziert Galle für die Verdauung. Dem einen ist eine Laus über die Leber gelaufen, der nächste redet frei von der Leber weg und manch einer spielt die beleidigte Leberwurst. Die Sprache kennt einige Formulierungen, in denen die Leber vorkommt. Früher dachten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leber spielt beim Stoffwechsel eine zentrale Rolle, entzieht dem Blut gefährliche Stoffe und produziert Galle für die Verdauung.<br />
Dem einen ist eine Laus über die Leber gelaufen, der nächste redet frei von der Leber weg und manch einer spielt die beleidigte Leberwurst. Die Sprache kennt einige Formulierungen, in denen die Leber vorkommt. Früher dachten die Menschen, die Leber sei der Sitz der Gefühle. Heute ist bekannt, welche zentrale Rolle das durchschnittlich 1,5 Kilogramm schwere Organ unter anderem beim Kohlenhydratstoffwechsel übernimmt. Die Leber, die sich in vier Leberlappen unterteilt, ist die größte Drüsen beim Erwachsenen. Sie befindet sich im rechten Oberbauch.</p>
<p>Die Funktion der Leber ist überaus wichtig: Denn die Leber wandelt den wichtigsten Energieträger des Körpers, die Glukose, in Glykogen um und speichert es. Bei Bedarf baut sie dieses Glykogen wieder ab und setzt daraus Glukose frei. Weitere Aufgabe der Leber: Sie bildet aus Aminosäuren, den Grundbausteinen des in der Nahrung enthaltenen Eiweißes, lebenswichtige Einweißstoffe wie Blutgerinnungsfaktoren. Zudem wandelt sie freie Fettsäuren aus der Nahrung um und speichert sie. Die Leber kann außerdem das unter anderem als Grundstoff für Hormone genutzte Cholesterin herstellen.</p>
<p><strong>Den Körper entgiften</strong></p>
<p>Der Körper muss Stoffwechselprodukte, Medikamente und Giftstoffe abbauen und aussscheiden. Die Leberzellen entziehen dem Blut Stoffe, die dem Organismus gefährlich werden könnten. So wird beispielsweise Ammoniak, das die Nervenzellen schädigt, in ungefährliche Substanzen umgewandelt. Sind die Endprodukte dieses Umwandlungsprozesses gut wasserlöslich wie etwa Harnstoff, werden sie ans Blut abgegeben. Die Nieren filtern diese Substanzen aus dem Blut und scheiden sie mit dem Harn aus. Stoffe, die nicht so gut wasserlöslich sind, werden in die Galle abgegeben und mit dem Stuhl ausgeschieden. Zumindest teilweise werden Alkohol und Arzneiwirkstoffe von den Leberzellen aus dem Blut gefiltert und abgebaut.</p>
<p><strong>Schmerzen im Bereich der Leber</strong></p>
<p>Um Schädigungen der Leber festzustellen, werden im Labor anhand von Blutproben die Leberwerte ermittelt. Schmerzen im Bereich der Leber können zum Beispiel auf eine Leberentzündung hinweisen, auch Hepatitis, <a href="http://www.1-apo.de/informationen/gelbsucht-214/">Gelbsucht</a> oder Gilb genannt. Ein Leberversagen kann Folge einer Leberentzündung sein oder einer fortgeschrittenen <a href="http://www.1-apo.de/informationen/leberzirrhose-190/">Leberzirrhose.</a> Größere Eingriffe sind Leberoperationen sowie Lebertransplantationen.</p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://www.apotheken-umschau.de/Leber">Apotheken Umschau.de </a></strong></p>
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