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	<title> &#187; Schmerzen</title>
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		<title>Rheuma und Arthrose &#8211; Den Winter trotzdem genießen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 07:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rheuma]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaltes, feuchtes Wetter kann Gift für die Gelenke sein. Die Kälte zu meiden ist jetzt trotzdem nicht die richtige Strategie. Hier weiterlesen auf Focus.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaltes, feuchtes Wetter kann Gift für die Gelenke sein. Die Kälte zu meiden ist jetzt trotzdem nicht die richtige Strategie. <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/news/rheuma-und-arthrose_aid_102763.html">Hier</a> weiterlesen auf Focus.de</p>
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		<title>Volkskrankheit Rückenschmerzen oft unterschätzt</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 09:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Experten fordern genauere Einteilung sogenannter unspezifischer Rückenschmerzen für gezieltere Therapien. Rückenschmerzen ohne spezifische Ursache werden häufig unterbewertet. Die Prognose ist deutlich schlechter als allgemein angenommen, denn bei vielen Patienten legen sich die Beschwerden nicht, sondern werden vielmehr chronisch. Davor warnten Mediziner auf dem Europäischen Schmerz-Kongresses EFIC 2011 in Hamburg. Sie wollen damit die unterschätzte Problematik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Experten fordern genauere Einteilung sogenannter unspezifischer Rückenschmerzen für gezieltere Therapien.</div>
<div></div>
<div>Rückenschmerzen ohne spezifische Ursache werden häufig unterbewertet.  Die Prognose ist deutlich schlechter als allgemein angenommen, denn bei  vielen Patienten legen sich die Beschwerden nicht, sondern werden  vielmehr chronisch. Davor warnten Mediziner auf dem Europäischen  Schmerz-Kongresses EFIC 2011 in Hamburg. Sie wollen damit die  unterschätzte Problematik des zur Volkskrankheit gewordenen Leidens ins  Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit rufen. Für bessere und  gezieltere künftige Therapien fordern die Experten, die sogenannten  unspezifischen Rückenschmerzen exakter zu unterteilen. Um diesem Ziel  näher zu kommen, soll auch ein Aktionsplan zur Bekämpfung von  chronischem Rückenschmerz auf der diesjährigen Europäischen Woche gegen  Schmerz (European Week Against Pain &#8211; EWAP, 10. bis 14. Oktober 2011)  vorgestellt werden.&#8221;Es gibt ganz erstaunliche Defizite sowohl in Bezug auf das Verständnis  der grassierenden unspezifischen Rückenschmerzen als auch in Bezug auf  adäquate Optionen, um mit ihnen umzugehen&#8221;, erläuterte Maarten van Kleef  von der Universität Maastricht. Man brauche dringend eine Nomenklatur,  die darüber hinausgeht, Rückenschmerz einfach als &#8220;unspezifisch&#8221; zu  klassifizieren. Die Mediziner halten eine Unterteilung in Untergruppen  für sinnvoll, um Ort und Ursache des Schmerzes zu beschreiben &#8211; zum  Beispiel Schmerz aufgrund von Bandscheibenproblemen oder aufgrund einer  Degeneration des Iliosakralgelenks. &#8220;Wir erwarten uns davon mehr und  bessere Rückenschmerzforschung und zielgenauere Strategien für die  Behandlung&#8221;, so van Kleef.</p>
<p>Rückenschmerzen sind in den vergangenen Jahrzehnten in den  Industrienationen zum Volksleiden geworden: 60 bis 90 Prozent der  Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben an irgendeiner Art von  Rückenschmerz. Bei 30 bis 50 Prozent ist der Nacken betroffen, bei 16  bis 20 Prozent die Brustwirbelsäule und bei mehr als 70 Prozent die  Lendenwirbelsäule. Rund 95 Prozent dieser Schmerzphänomene sind  unspezifischer Natur. &#8220;Dass 80 Prozent der Patienten, die wegen  unspezifischer Rückenschmerzen in Krankenstand gehen, ihre Arbeit binnen  weniger Wochen wieder aufnehmen, führte zu der weit verbreiteten  Fehlauffassung, dass sie in dieser Frist von ihren Schmerzen genesen&#8221;,  erläutert van Kleef. Für eine Mehrheit von 65 Prozent sehe die traurige  Wahrheit jedoch so aus, dass der Schmerz chronisch wird.</p>
<p>Therapeutische Ansätze gibt es viele, darunter körperliches Training,  Physiotherapie und auch kognitive Verhaltenstherapie. Weitere  Behandlungsformen reichen von der Linderung mit Schmerzmitteln, die  allerdings nur kurzfristig Einsatz finden sollte, über andere  Pharmazeutika wie muskelentspannende Medikamente bis hin zu  chirurgischen Eingriffen.</p>
<p>Quelle:www.<a href="http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Volkskrankheit_Rueckenschmerzen_oft_unterschaetzt1771015587954.html">wissenschaft-aktuell.de</a></p>
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		<title>Schmerzen durch die Haut hindurch lindern</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 08:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin (dpa/tmn) &#8211; Bei Schmerzen helfen nicht nur Tabletten. Oft können leichte bis mittelstarke Schmerzen mit rezeptfreien Cremes oder Gelen gut behandelt werden. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin. Schmerzen können durch Cremes gelindert werden. Die äußerlich angewendeten Präparate enthalten die gleichen schmerzstillenden Arzneistoffe wie Tabletten, zum Beispiel Ibuprofen oder Diclofenac. &#8220;Da die Wirkstoffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dpa/tmn) &#8211; Bei Schmerzen helfen nicht nur Tabletten. Oft können leichte bis mittelstarke Schmerzen mit rezeptfreien Cremes oder Gelen gut behandelt werden. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin.</p>
<p>Schmerzen können durch Cremes gelindert werden. Die äußerlich angewendeten Präparate enthalten die gleichen schmerzstillenden Arzneistoffe wie Tabletten, zum Beispiel Ibuprofen oder Diclofenac. &#8220;Da die Wirkstoffe über die Haut nur in geringem Maß bis ins Blut gelangen, sind sie oft besser verträglich. Nebenwirkungen wie Magenreizungen tauchen seltener auf&#8221;, erläutert Karin Graf aus dem Vorstand der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.</p>
<p>Wer pflanzliche Wirkstoffe bevorzugt, kann bei Schmerzen zu Präparaten mit Beinwellextrakten greifen. In Studien waren diese Extrakte genauso wirksam wie Präparate mit dem synthetischen Wirkstoff Diclofenac. Auch Arnikaextrakte haben sich seit langem bewährt.</p>
<p>Die äußerliche Anwendung ist vor allem dann empfehlenswert, wenn die Gelenke wehtun oder wenn die Schmerzen durch eine stumpfe Verletzung wie eine Prellung hervorgerufen werden. Der positive Effekt wird durch das Einreiben oder Massieren der betroffenen Hautstelle verstärkt. Die Wirkung tritt aber nur ein, wenn eine ausreichende Menge auf die Haut aufgetragen wird. Ist ein Gelenk betroffen, sollte laut Graf der Creme- oder Gelstrang mindestens drei bis fünf Zentimeter lang sein.</p>
<p>Ob man ein Gel oder eine Creme gegen die Schmerzen aufträgt, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Gele wirken zusätzlich kühlend, das kann bei Sportverletzungen angenehm sein. Cremes haben zusätzlich einen hautpflegenden Effekt. In Laborversuchen zeigte sich, dass die Wirkung bei einigen Gelen schneller einsetzt als bei Cremes.</p>
<p><a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12167981/7250043/Schmerzen-durch-die-Haut-hindurch-lindern.html">Quelle:www.maerkischeallgemeine.de</a></p>
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		<title>Schmerzmittel nicht auf leeren Magen nehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 10:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schmerzmittel sollten nie auf leeren Magen eingenommen werden. Denn dann könnten sie der Magenschleimhaut schaden. Außerdem werden sie am besten mit einer größeren Menge Wasser geschluckt. Darauf weist die Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte&#8221; hin. Wichtig ist auch, sie stets von Anfang an so hoch zu dosieren wie ärztlich oder in der Packungsbeilage empfohlen. Eine ausreichend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schmerzmittel sollten nie auf leeren Magen eingenommen werden. Denn dann könnten sie der Magenschleimhaut schaden. Außerdem werden sie am besten mit einer größeren Menge Wasser geschluckt. Darauf weist die Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte&#8221; hin. Wichtig ist auch, sie stets von Anfang an so hoch zu dosieren wie ärztlich oder in der Packungsbeilage empfohlen. Eine ausreichend hohe Dosis wirke zuverlässiger als etwa zwei zeitversetzte halbe Mengen. Grundsätzlich gilt bei der Einnahme von Schmerzmitteln: nicht länger als drei Tage am Stück und nicht öfter als zehn Tage pro Monat, wenn es nicht anders ärztlich verordnet wurde.</p>
<p>Die gebräuchlichsten Schmerzmittel sind die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), angeführt von der Acetylsalicylsäure (ASS), dicht gefolgt von Diclofenac, Ibuprofen und Paracetamol. Sie alle besitzen spezifische Vor- und Nachteile, die mit dem Arzt oder Apotheker besprochen werden sollten. Die Einnahme von NSAR ist nicht ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Sie schalten ein Enzym, das an Entzündungsreaktionen beteiligt ist aus. Das Enzym, die Cyclooxygenase, spielt nicht nur bei Entzündungen eine Rolle, sondern auch beim Schutz der Darm- und Magenschleimhaut. Folglich kann die längerfristige Enzymhemmung per NSAR unerwünschte Wirkungen hervorrufen, von denen insbesondere die Magenschleimhaut (Reizungen, Entzündungen, Blutungen) betroffen sein kann.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_1100_schmerzmittel-nicht-auf-leeren-magen-nehmen.html">www.frauenaerzte-im-netz.de</a></p>
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		<title>Migräne sinnvoll bekämpfen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 08:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Fachleuten gehen von mehr als 165 verschiedenen Kopfschmerzarten aus. Eine davon ist Migräne , unter der etwa 11 von 100 Menschen leiden. „Die Migräne ist ein starker, einseitiger, klopfender bis pulsierender Kopfschmerz, der 4 bis 72 Stunden anhält“, beschreibt Uwe Reuter von der Charité in Berlin die Symptome. Der Schmerz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Fachleuten gehen von mehr als 165 verschiedenen Kopfschmerzarten aus. Eine davon ist <a title="Migräne" href="http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinkrankheit/show.php3?id=34&amp;nodeid=23">Migräne</a> , unter der etwa 11 von 100 Menschen leiden. „Die Migräne ist ein starker, einseitiger, klopfender bis pulsierender Kopfschmerz, der 4 bis 72 Stunden anhält“, beschreibt Uwe Reuter von der Charité in Berlin die Symptome. Der Schmerz werde meist von mindestens einem weiteren Symptom begleitet. Dazu gehören Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht oder Gerüchen sowie Übelkeit und Erbrechen. Die Anzeichen treten in unterschiedlicher Stärke und Häufigkeit auf.</p>
<p>Patienten können außerdem an verschiedenen Formen leiden: Migräne mit oder ohne Aura. Als Aura wird die Phase vor einer Attacke bezeichnet, erläutert Prof. Hans-Christoph Diener, Präsident der International Headache Society. Sie zeichnet sich durch Seh-, Gefühls- oder Sprachstörungen aus. Es gibt zudem menstruelle oder menstruell assoziierte Migräneattacken. Bei der menstruellen Migräne treten die Anfälle überwiegend in der Zeit der weiblichen Regel auf. Sind sie menstruell assoziiert, leidet die Frau unabhängig von der Monatsblutung, hat aber währenddessen stärkere Symptome.</p>
<p>Für eine Attacke gibt es häufig bestimmte Auslöser, sogenannte Trigger-Faktoren. Änderungen des Hormonspiegels, Ernährung, Stress, unregelmäßiger Schlaf und das Wetter können laut Diener Faktoren sein. „Auch Alkohol oder Nahrungsmangel wie bei Diäten sind Trigger“, erklärt Reuter. Ihr kleinster gemeinsamer Nenner: die Veränderung des normalen Lebensrhythmus. Bei Frauen, die mit der Pille verhüten, ist eine hormonelle Schwankung der Auslöser für die menstruelle Migräne, erklärt der Endokrinologe Prof. Thomas Strowitzki von der Uni Heidelberg. Sie nehmen die Pille normalerweise drei Wochen ein und legen dann eine einwöchige Pause ein. Da die Pille aus den Hormonen Östrogen und Gestagen zusammengesetzt ist, sinkt in dieser Woche der Östrogen-Spiegel rapide ab. Die Frau ist quasi auf Entzug und bekommt dadurch Migräne.</p>
<p>Bei menstrueller Migräne kann der Verzicht auf die Pillenpause helfen, erläutert Strowitzki, der Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ist. Wer die Pille durchnimmt, leidet nicht unter hormonellen Schwankungen und hat somit keine menstruelle Migräne. Die Pillenpause sei nicht medizinisch notwendig. «Der Verzicht auf die Pillenpause ist schon seit 20 Jahren Standard», sagt der Neurologe Prof. Stefan Evers vom Universitätsklinikum Münster. «Betroffene Frauen können die Pille durchnehmen, sollten das aber erst mit ihrem Frauenarzt durchsprechen.» Denn anders als mit östrogenfreien Verhütungsformen steigt das Schlaganfallrisiko mit einer östrogenhaltigen Pille bei Migränepatientinnen deutlich an.</p>
<p>Einigen wenigen Betroffenen reicht es schon, sich in einen abgedunkelten Raum zurückzuziehen und dort zu ruhen oder zu schlafen. Auch ein kühlender Lappen oder Eisbeutel erleichtern die Beschwerden, erläutert Diener. Bei leichten bis mittlerem Schmerzen empfiehlt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) höher dosierte, rezeptfreie Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure beziehungsweise Paracetamol oder Ibuprofen. Allerdings können sie mit der Zeit der Magenschleimhaut schaden.</p>
<p>Bei schwereren Attacken werden oft Triptane verordnet &#8211; der Deutschen Gesellschaft für Neurologie zufolge die am besten untersuchte Wirkstoffgruppe bei der Akuttherapie. Es besteht aber die Gefahr, dass sie bei zu häufiger Einnahme zu Dauerkopfschmerzen führen. Triptane blockieren die Ausschüttung der Botenstoffe im Gehirn. „Dadurch wird die Übertragung des Schmerzes von Nervenzelle zu Nervenzelle gehindert, und die geweiteten Blutgefäße werden wieder verengt“, erklärt Reuter. Bei der medikamentösen Behandlung ist wichtig, dass sie rechtzeitig erfolgt. „Migräniker dürfen nicht so lange warten, bis die maximale Stärke des Schmerzes erreicht ist“, warnt er. Sonst ist das Medikament wirkungslos.</p>
<p>Um einer Migräne vorzubeugen oder sie zu lindern, kann es helfen, die Auslöser zu vermeiden, rät Diener. Um diese kennenzulernen, sollten Betroffene ein Migräne-Tagebuch führen. „Denn dann weiß man, wie viele Attacken man im Monat hat und wie viele Tabletten man einnimmt“, erläutert Reuter. Kernpunkt der Vorbeugung: den alltäglichen Stress in den Griff bekommen. Auch Entspannungstraining und Ausdauersportarten tragen dazu bei. Damit kann Reuter zufolge ein Drittel des Schmerzes reduziert werden.</p>
<p>Für Migränepatienten, die sich in ihrer Lebensqualität besonders stark beeinträchtigt fühlen, kann es sinnvoll sein, mit Medikamenten vorzubeugen. Dabei handelt es sich um eine längerfristige Behandlung, die in der Regel nicht sofort Wirkung zeigt. Frühestens nach zwei Monaten könne der Erfolg beurteilt werden, sagt Diener. „Mit dieser Methode haben Betroffene zwar immer noch Migräne, aber weniger Attacken“, sagt Evers.</p>
<p>Genutzt werden unter anderem Betablocker und Substanzen gegen epileptische Anfälle, erklärt Diener. Bei beiden wurde nur durch Zufall entdeckt, dass sie bei Migräne helfen. Betablocker dienen eigentlich der Behandlung von zu hohem Blutdruck und anderer Herz-Kreislauf-Krankheiten. Welche Behandlung für sie infrage kommt, sollten Migränepatienten immer ausführlich mit ihrem Arzt besprechen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinaktuell/show.php3?id=1693&amp;nodeid=4">www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de</a></p>
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		<title>Wärme oder Kälte gegen Schmerzen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 05:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin. Gegen Schmerzen helfen Wärme oder Kälte &#8211; was besser wirkt, hängt von der Art der Schmerzes und seiner Ursache ab. «Als Faustregel gilt: Kälte hilft bei akuten Schmerzen, Wärme ist sinnvoll bei chronischen Schmerzen wie rheumatischen Erkrankungen», erläutert Andreas Kiefer vom Geschäftsführenden Vorstand der Bundesapothekerkammer in Berlin. Sportverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen sollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin.</strong> Gegen Schmerzen helfen Wärme oder Kälte &#8211; was besser wirkt, hängt von der Art der Schmerzes und seiner Ursache ab.</p>
<p>«Als Faustregel gilt: Kälte hilft bei akuten Schmerzen, Wärme ist sinnvoll bei chronischen Schmerzen wie rheumatischen Erkrankungen», erläutert Andreas Kiefer vom Geschäftsführenden Vorstand der Bundesapothekerkammer in Berlin.</p>
<p>Sportverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen sollten möglichst schnell gekühlt werden. Auch bei akuten Entzündungen, etwa nach einem Insektenstich, hilft Kälte. Gekühlt werden kann mit fließendem Wasser, Eiswürfeln, Kühlkompressen oder einem Eisspray. «Kühlkompressen aber nie direkt aus der Kühltruhe auf die Haut legen, sonst kann es vor allem an Gelenken zu Unterkühlungen kommen. Besser immer ein dünnes Tuch dazwischen legen», empfiehlt der Apotheker.</p>
<p>Wird zu stark gekühlt und die Kompresse anschließend entfernt, steigt die Durchblutung stark an und der Schmerz nimmt zu. «Verbessert sich die Sportverletzung nicht innerhalb von drei Tagen oder ist die Funktion des Gelenks eingeschränkt, sollten sich Patienten unbedingt an einen Arzt wenden», rät Kiefer.</p>
<p>Wärme hilft ebenfalls gegen Schmerzen. Sie verbessert die Dehnbarkeit von Sehnen und Bändern. Bei rheumatischen Beschwerden macht Wärme die Gelenke beweglicher. Weil die Muskelspannung sinkt, hilft Wärme bei Verspannungen. Durch die verbesserte Durchblutung wird das Gewebe besser mit Nährstoffen versorgt, Abfallprodukte werden schneller abtransportiert.</p>
<p>Wärme kann auch gegen Schmerzen der inneren Gefäße helfen, beispielsweise bei Menstruationsbeschwerden. Oft reichen eine Wärmflasche oder ein heißes Vollbad als Wärmequellen aus. Ein Vorteil von gefäßerweiternden Salben und Pflaster ist, dass sie die Bewegungsfähigkeit nicht einschränken und deshalb auch während der Arbeitszeit angewendet werden können. Wer an einer akuten Entzündung oder Fieber leidet, sollte auf Wärmeanwendungen verzichten. Auch bei Problemen mit den Venen oder der Durchblutung ist der Arzt gefragt.</p>
<p>Quelle:<a href="http://www.az-web.de/news/gesundheit-detail-az/1778549?_link=&amp;skip=&amp;_g=Waerme-oder-Kaelte-gegen-Schmerzen.html">www.az-web.de</a></p>
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		<title>Neurologie-Liebe ist stärker als Schmerz</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 09:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nerven & Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Leidenschaftliche Liebe kann Schmerzen lindern. Der Gedanke an den liebsten Menschen aktiviert Regionen des Gehirns, die für die Belohnung zuständig sind und den Schmerz vertreiben. Wie wirkt Liebe auf das Schmerzempfinden? Die Frage stellten sich Wissenschaftler um Sean Mackey von der Stanford University School of Medicine. Die Forscher führten deshalb eine Studie an verliebten Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leidenschaftliche Liebe kann Schmerzen lindern. Der Gedanke an den liebsten Menschen aktiviert Regionen des Gehirns, die für die Belohnung zuständig sind und den Schmerz vertreiben.<br />
Wie wirkt Liebe auf das Schmerzempfinden? Die Frage stellten sich Wissenschaftler um Sean Mackey von der Stanford University School of Medicine. Die Forscher führten deshalb eine Studie an verliebten Studenten durch. Über Flugblätter suchten sie Paare, die sich in den ersten neun Monaten ihrer Beziehung befanden. „Wir richteten unser Augenmerk absichtlich auf diese frühe Phase der leidenschaftlichen Liebe“, erläutert Sean Mackey. „Wir wollten Versuchsteilnehmer, die sich euphorisch und energiegeladen fühlen und die wie besessen an ihren Liebsten denken und sich nach ihm sehnen.“ Weil diese Phase der Liebe einer Sucht ähnelt, vermuteten die Wissenschaftler, dass sie in denselben Hirnregionen wie Suchteffekte hervorgerufen wird.</p>
<p><strong>Schmerz durch Hitze</strong><br />
Die 15 ausgewählten Versuchsteilnehmer sollten ein Foto ihres Partners oder der Partnerin und eines Bekannten mitbringen, den sie genauso attraktiv fanden. Die Forscher zeigten ihnen diese Fotos abwechselnd, während ein Wärmestimulator in der Handfläche der Versuchspersonen erhitzt wurde, um einen leichten Schmerz hervorzurufen. Gleichzeitig zeichneten sie die Gehirnaktivität mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen auf.</p>
<p><strong>Kein Ersatz für Schmerzmittel</strong><br />
Das Ergebnis: Liebe wirkt nicht als bloße Ablenkung vom Schmerzreiz, sie zeigt ähnliche Wirkung wie Schmerzmittel oder Drogen. Die Verliebten zeigten im selben Gehirnbereich (Belohnungszentren) Aktivität wie unter schmerzlindernden Medikamenten, Opium oder Kokain. Das soll aber nicht heißen, dass in Zukunft Schmerzmittel durch eine leidenschaftliche Liebesbeziehung ersetzt werden können, betonen die Forscher. Das Verständnis der Belohnungspfade im Gehirn, die durch die Liebe ausgelöst werden, könnte jedoch zu neuen Ansätzen in der Behandlung von Schmerzen führen. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler um Sean Mackey von der Stanford University School of Medicine in der Fachzeitschrift „PLoS ONE“.</p>
<p><strong>Quelle:  <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/neurologie-liebe-ist-staerker-als-schmerz_aid_561876.html">Focus gesundheit.de</a></strong></p>
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		<title>Das hilft gegen Kopfschmerzen</title>
		<link>http://www.sunny-medinfo.de/verschiedenes/562-das-hilft-gegen-kopfschmerzen.php</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 08:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die häufigsten Ursachen von Spannungskopfschmerzen und wie Sie sie am besten in den Griff bekommen Manchmal sitzt Ingrid Nicolai morgens auf der Bettkante und weiß nicht, ob sie aufstehen oder sich gleich wieder hinlegen soll. In ihrem Kopf pocht es gewaltig. Wieder eine Attacke. Die letzte ist doch erst ein paar Tage her. Oft weckt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die häufigsten Ursachen von Spannungskopfschmerzen und wie Sie sie am besten in den Griff bekommen</p>
<p>Manchmal sitzt Ingrid Nicolai morgens auf der Bettkante und weiß nicht, ob sie aufstehen oder sich gleich wieder hinlegen soll. In ihrem Kopf pocht es gewaltig. Wieder eine Attacke. Die letzte ist doch erst ein paar Tage her. Oft weckt der Schmerz sie schon mitten in der Nacht, legt sich wie ein dicker Ring um ihre Stirn, und die 47-Jährige weiß: Der Tag ist gelaufen, bevor er überhaupt angefangen hat. Wenn sie Glück hat, vertreibt ein starker schwarzer Kaffee das Pochen, aber meistens bessern sich die Kopfschmerzen  auch nach der dritten Tasse nicht.</p>
<p>Die Journalistin aus Wiesbaden nimmt dann eine Schmerztablette und fährt ins Büro, nur ganz selten bleibt sie wegen Kopfschmerzen zu Hause. „Ich trage Verantwortung, ich muss funktionieren, ich will funktionieren.“ Nicolai arbeitet bei einer Tageszeitung als stellvertretende Leiterin des Lokalressorts. Ihre Tage sind hektisch und lang, im Großraumbüro ist es laut, Zeit für eine Mittagspause nimmt sie sich kaum – höchstens für ein belegtes Brötchen am Schreibtisch. Am Abend ist die Zeitung druckfertig, und Nicolai kann sich nicht mehr erinnern, was sie gegessen hat.</p>
<p>So sieht ihr Alltag aus – doch in der Migräne- und Kopfschmerz-Klinik Königstein (Taunus) ist er weit weg. Dicke Teppiche schlucken überflüssigen Lärm, statt Kaffee gibt es Tee, außerdem regelmäßige Mahlzeiten, leichtes Ausdauertraining und Entspannungsübungen. Auf einem blauen Sofa lehnt sich Ingrid Nicolai zurück. Fröhlich und dynamisch sieht sie aus – nicht wie jemand, der seit 20 Jahren fast jede Woche mit Kopfschmerzen und Migräne kämpft. Ein Schicksal, das sie mit vielen teilt. Allein in Deutschland leiden acht Millionen Menschen an chronischen Kopfschmerzen. Chronisch bedeutet: Durchschnittlich jeden zweiten Tag plagt die Betroffenen ein Pochen, Drücken oder Hämmern im Kopf.</p>
<p>Spannungskopfschmerzen sind häufig weniger stark als Migräne, können aber bis zu sieben Tage andauern. Meist verschwinden sie mit etwas Bewegung oder an der frischen Luft. Für Patienten wie Ingrid Nicolai, die fast täglich eine „Matschbirne“ haben, ein schwacher Trost. Außerdem, sagt Nicolai, könne sie oft nicht erkennen: „Wird das jetzt eine Migräne oder ein normaler Kopfschmerz?“ Die Spannungskopfschmerzen bekommt sie mit einem Spaziergang vielleicht noch in den Griff, die Migräne wird durch Bewegung nur schlimmer.</p>
<p>Dann braucht Nicolai Ruhe und Dunkelheit. Sie war Ende 20, als die erste Attacke ihr den Boden unter den Füßen wegzog – mitten in einer schwierigen Trennung. „Heute denke ich, das war damals alles einfach eine Portion zu viel für mich.“</p>
<p>Die Ursachen von Kopfschmerzen sind vielfältig und noch nicht umfassend erforscht. Fest steht: Veranlagung spielt eine Rolle, ebenso der falsche Umgang mit Stress. Ingrid Nicolai sagt, sie zerbreche sich oft den Kopf. „Manchmal wünsche ich mir, ich könnte auf Knopfdruck das Denken ausschalten. Ich liege schon im Bett, aber das Gedankenkarussell läuft immer noch – und wenn ich aufwache, springt es sofort wieder an.“ Ein Gefühl, das fast alle Patienten eint. „Viele stehen unter Daueranspannung, sie überfordern sich, können schwer Nein sagen. Probleme, ob beruflich oder privat, machen buchstäblich Druck, weil sie nicht gelöst werden“, erklärt Dr. Jan Brand, Leiter der Migräne-Klinik Königstein. Dann signalisiert der Körper: Es reicht. „Wenn ich nicht Nein sage, sagt der Kopfschmerz Nein“, so Brand.</p>
<p>Experten wie Dr. Charly Gaul, Leiter des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums in Essen, wissen außerdem: „Die Betroffenen nehmen Schmerz sensibler wahr, weil ihr Gehirn ankommende Reize nicht richtig filtert.“ Kleine Verspannungen zum Beispiel, die andere Menschen kaum registrieren, kann ihr Gehirn nicht ausblenden – es ist ein bisschen wie im Märchen von der Prinzessin auf der Erbse.</p>
<p>Quelle: Apotheken-Umschau</p>
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		<title>Schmerztherapie &#8211; ein Stiefkind der Medizin</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 11:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen fürchten sich davor, krank zu werden. Aber fast jeder hat Angst vor Schmerzen. Schmerz ist zunächst ein Schutzmechanismus: Er signalisiert uns, dass etwas nicht stimmt in unserem Körper. Quelle: Gesundheit.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen fürchten sich davor, krank zu werden. Aber fast jeder hat Angst vor Schmerzen. Schmerz<a href="http://www.1-apo.de/informationen/schmerz-77/"> </a>ist zunächst ein Schutzmechanismus: Er signalisiert uns, dass etwas nicht stimmt in unserem Körper.</p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://www.gesundheit.de/krankheiten/schmerz/schmerz-und-schmerztherapie/schmerztherapie-ein-stiefkind-der-medizin">Gesundheit.de </a></strong></p>
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		<title>So lindert Akupunktur Rückenschmerzen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 14:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sunnyapo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann die Nadeltherapie aus Fernost tatsächlich helfen? Lesen Sie hier, was die Wissenschaft dazu herausgefunden hat Das Ein- und Aussteigen aus dem Auto wird zum fast unüberwindbaren Hindernis, Bücken unmöglich und selbst Sitzen schmerzt. Rückenschmerzen beeinflussen die Lebensqualität der Betroffenen meist stark. Und sie sind längst ein Volksleiden geworden: In Deutschland leidet mittlerweile jede fünfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann die Nadeltherapie aus Fernost tatsächlich helfen? Lesen Sie hier, was die Wissenschaft dazu herausgefunden hat</p>
<p class="teasertext">
<p class="textblock clearfix" id="textblock1">Das Ein- und Aussteigen aus dem Auto wird zum fast unüberwindbaren Hindernis, Bücken unmöglich und selbst Sitzen schmerzt. Rückenschmerzen beeinflussen die Lebensqualität der Betroffenen meist stark. Und sie sind längst ein Volksleiden geworden: In Deutschland leidet mittlerweile jede fünfte Frau und jeder siebte Mann unter chronischen Rückenschmerzen. Wie eine Untersuchung der European Chiropractors Union (ECU) ergab, liegt Deutschland damit europaweit an der Spitze – noch vor Italien und England.</p>
<p>In der Hoffnung, die quälenden Schmerzen endlich loszuwerden, setzen immer mehr Patienten auf Akupunktur. Doch lassen sich Rückenschmerzen tatsächlich einfach wegpieksen?</p>
<p class="teasertext">
<p class="textblock clearfix" id="textblock2"><strong>Das Prinzip der Akupunktur</strong></p>
<p>Die Akupunktur ist neben der Kräuter-Therapie, der Tuina-Massage und Qigong ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Basis der TCM ist die Vorstellung, dass der menschliche Körper von zwölf Haupt- und mehreren Nebenleitbahnen, sogenannten Meridianen, durchzogen wird, auf denen die Lebensenergie Qi fließt. Ist der Fluß der Lebensenergie an einer Stelle des Körpers gestört, wird der Mensch krank. Indem die entsprechenden Akupunkturpunkte – es gibt über 300 – mit feinen Nadeln gestochen werden, soll das Qi wieder in Fluss kommen. Ein Behandlungszyklus besteht aus sechs bis acht Sitzungen.</p>
<p><strong>Stiche gegen das schmerzende Kreuz<br />
</strong></p>
<p>Manche Menschen schwören auf Akupunktur, anderen wiederum haben die Nadelstiche keine Besserung gebracht. Doch was sagt die Wissenschaft zu dieser alten chinesischen Therapieform?</p>
<p><em><strong>GERAC-Studie</strong></em></p>
<p>Die bisher weltgrößte Studie über die Wiksamkeit von Akupunktur bei der Therapie von Rückenschmerzen im Vergleich zu anderen Methoden war die &#8220;German Acupuncture Trials&#8221; (GERAC). An der Studie konnten sich Patienten beteiligen, die bereits länger als sechs Monate lang an <a href="http://www.1-apo.de/informationen/kopfschmerzen-53/">Kopf-</a>, Rücken- oder Gelenkschmerzen litten. Die Probanden wurden dabei nach dem Zufallsprinzip in drei verschiedene Gruppen eingeteilt: Die eine Gruppe wurde nach den Regeln der TCM mit Akupunktur behandelt, die Studienteilnehmer der zweiten Gruppe wurden bewusst an falschen Punkten gestochen (Scheinakupunktur) und die dritte Gruppe wurde mit den Methoden der klassischen Schulmedizin – Medikamenten, Krankengymnastik und physikalischen Anwendungen (zum Beispiel Wärmeanwendungen) – therapiert.</p>
<p><em>Das Ergebnis:</em> Bei 48 Prozent der Rückenschmerz-Patienten, die mit Akupunktur behandelt worden waren, hatten sich nach sechs Monaten die Beschwerden deutlich gebessert. Allerdings zeigte die Scheinakupunktur eine ähnliche Wirkung. So fühlten auch 44 Prozent der Probanden, die nicht an Akupunkturpunkten genadelt worden waren, eine wesentliche Verbesserung. Die klassische Therapie hingegen konnte nur 27 Prozent der Studientelnehmer helfen.</p>
<p><strong>SPINE Studie</strong></p>
<p>Zu einem ganz ähnlichen Ergebnis wie die GERAC-Studie kam auch die amerikanische SPINE (Stimulating Points to Investigate Needling Efficacy) Studie der Group Health Cooperative in Seattle und der Northern California Kaiser Permanente in Oakland. An der Untersuchung hatten 638 Patienten teilgenommen, die unter <a href="http://www.1-apo.de/informationen/schmerz-77/">Schmerzen</a> im unteren Rücken litten und noch nie mit Akupunktur behandelt worden waren. Auch sie wurden per Los in verschiedene Gruppen eingeteilt. Ein Viertel der Probanden wurde konvetionell behandelt, der Rest unterzog sich zehn Akupunktur-Sitzungen. Doch auch in dieser Studie bekamen manche Patienten nur eine Scheinakupunktur. In diesem Fall kamen spezielle Nadeln zur Anwendung, die die Haut nicht richtig durchbohrten.</p>
<p><em>Das Ergebnis:</em> Bereits kurz nach Ende der Therapie berichteten 60 Prozent der Akupunktur-Patienten, dass sich ihre Rückenschmerzen deutlich gebessert hätten. Ob echte Akupunktur oder Schein-Akupunktur spielte dabei keine Rolle. Von den mit den Methoden der Schulmedizin behandelten Studienteilnehmern spürten hingegen nur 39 Prozent eine Besserung. Die Forscher wissen jedoch nicht genau, warum auch die Scheinakupunktur eine ähnliche Wirkung hatte wie die richtige Akupunktur. Sie vermuten allerdings, dass der sogenannte Placebo-Effekt eine Rolle spielen könnte.</p>
<p>Wer also seine chronischen Rückenschmerzen bisher mit keiner Therapie in den Griff bekommen hat, kann es einmal mit Akupunktur versuchen. Seit die Ergebnisse der GERAC-Studie bekannt sind, kommen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel für die Kosten auf.</p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://www.apotheken-umschau.de/Rueckenschmerzen/So-lindert-Akupunktur-A100126VOVAR128229.html">Apotheken Umschau</a></strong></p>
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