Fernsehwerbung für die Impfung, überall positive Berichte und Erklärungen zum totalen Schutz gegen den Gebärmutterhalskrebs – und nun muss die angepriesene Impfung erneut ihre Wirksamkeit beweisen, denn Zweifel über den Nutzen sind laut geworden.
Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der gesetzlichen Krankenkassen und Mediziner hat aus der öffentlichen Kritik an der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung) Konsequenzen gezogen. Das höchste Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens will nun noch einmal prüfen, ob die HPV-Impfung weiter von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden soll. Denn inzwischen sind Zweifel am Sinn der Immunisierung gegen die Humanen Papillomviren aufgekommen, die den gefürchteten Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Die “Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut” (STIKO) hat vor etwa zwei Jahren die HPV-Impfung für Mädchen von 12 bis 17 Jahren empfohlen. Aufgrund dieser Empfehlung wurde die Impfung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse haben sich ungefähr 40 Prozent der Mädchen in der entsprechenden Altersgruppe impfen lassen.
Keine gesicherten Resultate
Die Position der Gegner: Der wichtigste Kritikpunkt besteht darin, dass es keinerlei abgesicherte Langzeitergebnisse gibt. Den Impfstoff gibt es erst seit ungefähr zwei Jahren. Vor ein paar Monaten, gegen Ende des vergangenen Jahres, haben 13 Wissenschaftler verschiedener Couleur die Impfung definitiv in Frage gestellt. Sie machten deutlich, dass die angebliche Wirkung keiner angemessenen Prüfung unterzogen wurde. Die STIKO wurde aufgefordert, das Verfahren neu zu bewerten. Die Wissenschaftler kritisierten, dass wirklichkeitsferne Schätzungen und Hochrechnungen zu falschen Erwartungen geführt hätten. Zudem wären irreführende Informationen über die Risikofaktoren des Gebärmutterhalskrebses in Umlauf gebracht worden. Damit wären Ängste und Schuldgefühle erst entstanden und noch geschürt worden. Lesen Sie hier weiter…