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    Amalgam im Kreutzfeuer

    Von sunnyapo | 22.Juli 2008

    Viele Menschen sind überzeugt, dass Quecksilber aus ihren Amalgam-Plomben sie langsam vergiftet. Eine aktuelle Studie zeigt: Amalgamschäden lassen sich nicht ausschließen, aber auch nicht diagnostizieren

    Etwas unheimlich sind Amalgam-Plomben in den Zähnen schon. Sie bestehen zu 50 Prozent aus Quecksilber, das in gelöstem Zustand höchst giftig ist. Menschen mit mehreren Plomben kommen da schell auf einige Gramm Füllmaterial – eine tödliche Dosis. Viele glauben, dass das Amalgam aus den Zähnen krank macht. Die Palette der selbst beobachteten Beschwerden umfasst rund 300 Symptome und reicht von A wie Atemnot bis Z wie Zittern. Besonders häufig werden Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Depressionen angeführt. Jetzt stellte ein Forscherteam aus Naturheilkundlern, Zahnmedizinern und Toxikologen im Münchener Klinikum rechts der Isar das Ergebnis einer groß angelegten Studie vor: Die Plomben herausreißen ist meist überflüssig, so das Fazit.
    Entspannung statt Plomben reißen?
    Prof. Dieter Melchert vom Zentrum Naturheilkundliche Forschung (ZNF) und Leiter der Studie wertete gemeinsam mit seinen Kollegen die Beschwerden von 5000 zufällig ausgewählten Zahnpatienten aus. Alle fühlten sich durch Amalgam geschädigt.

    Quelle: www.netdoktor.de

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