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  • Von der Hormonbombe zur Mikropille – Die Pille ist 50

    Von sunnyapo | 18.August 2010

    Am 18. August 1960 verkauften Apotheker in den USA erstmals die Antibabypille. Nicht einmal der Hersteller glaubte an den Erfolg des umstrittenen Verhütungsmittels.
    Die Antibabypille ist heute in allen Industriestaaten das mit Abstand beliebteste Verhütungsmittel. Weltweit vertrauen 100 Millionen Frauen darauf. In Deutschland verhüten laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 54 Prozent aller Frauen mit der Pille, unter den 20- bis 30-Jährigen sind es sogar 72 Prozent. Am 18. August 1960, dem ersten Verkaufstag einer Hormontablette zum Schutz vor Schwangerschaft in den USA, war dieser Erfolg allerdings kaum abzusehen.

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    Das hilft gegen Migräne bei Kindern

    Von sunnyapo | 26.Juli 2010

    Wenn kleine Kinder unter Kopfschmerzen leiden, kann es sich auch um Migräne handeln. Der Kopfschmerzexperte Dr. Arne May erklärt, wie er seine kleinen Patienten behandelt

    Es pocht, es dröhnt, es spannt, es brennt. Kopfschmerz tritt in vielen verschiedenen Varianten auf – willkommen ist keine einzige davon. Und nicht nur Erwachsene leiden häufig unter einem schmerzenden Schädel, auch viele Kinder plagt regelmäßiges Kopfweh.

    Wie behandelt man nun diese kleinen Kopfschmerzpatienten? “Als erstes stellen wir fest, mit was für eine Art von Kopfschmerzen wir es zu tun haben. Werden die Beschwerden durch einen grippalen Infekt ausgelöst oder leidet das Kind vielleicht unter Migräne?” so Dr. Arne May, Präsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft und Leiter der Kopfschmerzambulanz am Universitätsklinikum Hamburg. Bei seiner Arbeit begegnet May vielen Fällen kindlicher Migräne.

    Die Symptome sind meist etwas anders als im Erwachsenenalter. Bei den kleinen Patienten ist die vegetative Seite der Erkrankung oft stärker ausgeprägt. Das heißt, die Kinder klagen über Bauchschmerzen, müssen sich erbrechen oder erleiden Schwindelanfällen. Die Kopfschmerzen stehen gar nicht unbedingt im Vordergrund.

    “Bekommt ein Kind Kopfschmerzen oder treten die anderen Symptome auf, dann ist Schlaf immer das erste Mittel der Wahl”, erklärt May. Oft reichen schon zwei Stunden aus, und die Kleinen springen wieder putzmunter aus dem Bett. Sowohl in der klassischen Kopfschmerz- als auch in der Migränebehandlung hat der Neurologe mit dieser einfachen Methode große Erfolge erzielt.

    Ansonsten verschreibt der Mediziner seinen kleinen Patienten die Wirkstoffe Ibuprofen oder Paracetamol. Acetylsalicysäure – ein weiteres bewährtes Schmerzmittel – dürfen Kinder unter 14 Jahren noch nicht einnehmen.

    Schränkt die Migräne-Erkrankung die Kinder in ihrem sozialen Leben, der Schule oder der Freizeit sehr stark ein, können Eltern gemeinsam mit dem Arzt entscheiden, ob der Nachwuchs ein prophylaktisches Medikament einnehmen soll. Dazu gehören unter anderem so genannte Kalzium-Antagonisten. “Meistens reicht es, die Kleinen rund drei Monate lang derart zu versorgen“, so May. Danach lassen die Anfälle meist deutlich nach.

    Im Kindesalter erkranken gleich viele Jungen und Mädchen an Migräne. Mit der Pubertät sinkt die Zahl der männlichen Betroffenen, beim weiblichen Anteil bleiben die Symptome leider meist bestehen oder verschlimmern sich sogar. “Wahrscheinlich hat das hormonelle Gründe, abschließend ist das Phänomen aber noch nicht geklärt”, erläutert Experte May.

    Oft liest man, Kopfschmerzen und auch Migräne hätten in den letzten Jahren im Kindsalter zugenommen. May schreibt die steigenden Zahlen aber auch der engeren Überwachung und Dokumentation unserer Zeit zu: “Früher haben sich die Eltern einfach nicht so viele Sorgen gemacht und sind mit ihren Kindern nicht so schnell zum Arzt gelaufen wie heute.”

    Quelle:  Apotheken Umschau

    Themen: Verschiedenes | Kein Kommentar »

    Cholesterin und Sport

    Von sunnyapo | 23.Juli 2010

    Eine Ernährungsumstellung reicht nicht immer aus. Menschen mit zu hohem Cholesterinspiegel können durch regelmäßigen Ausdauersport das „gute“ HDL Cholesterin erhöhen. Zudem wirkt sich Bewegung positiv auf den Blutdruck aus und verbessert die Insulinempfindlichkeit der Zellen. Auf diese Weise wird das Herz geschützt und die Gefäße bleiben elastisch.
    Wer an einem erhöhten Cholesterinspiegel leidet, der kennt meist die Probleme: Das „schlechte“ Cholesterin LDL droht, die Gefäße zu verstopfen.
    Das wiederum kann Krankheiten wie Arteriosklerose, die koronare Herzkrankheit, Lungenembolien, Thrombosen und sogar Herzinfarkte und Schlaganfälle hervorrufen.

    HDL versus LDL

    Mit Hilfe von cholesterinsenkenden Medikamenten und einer konsequenten Ernährung, die auf stark cholesterinhaltige Speisen wie Eier, Meeresfrüchte, Milchprodukte und Fleisch verzichtet, kann ein besseres Verhältnis zwischen gutem und schlechtem Cholesterin erreicht werden. Das „gute“ HDL Cholesterin schützt nämlich die Gefäße und sorgt für den Abbau von überflüssigem Cholesterin durch die Leber.  Das heißt, je höher die HDL Werte und je niedriger die LDL Werte im Körper, desto besser.

    LDL Cholesterin senken mit Sport

    Studien zufolge hilft regelmäßiger Ausdauersport dabei, das „gute“ HDL Cholesterin zu erhöhen. Mit einem kleinen Spaziergang ist es dabei jedoch nicht getan. Nur wer regelmäßig und konsequent mindestens dreimal pro Woche etwa 30 Minuten Sport treibt, wird hier langfristige Erfolge erzielen, sprich das LDL Cholesterin senken. Bei erhöhten Cholesterin- sowie Blutzuckerwerten sollten Sie Sportarten mit regelmäßigen Bewegungsabläufen wählen, die Puls sowie Atmung auf einem gleichbleibenden Niveau halten. Dazu zählen Joggen, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Wandern, Tanzen oder Rudern.  Vermeiden sollten Sie Sportarten mit hohen Leistungsspitzen oder unregelmäßigen Bewegungsabläufen wie Basketball, Leichtathletik oder Kampfsport, da dies schnell zur Unterzuckerung des Körpers führen kann. Ausdauerport hingegen lässt nicht nur die Pfunde schneller purzeln, sondern hat auch einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel, wie zahlreiche Studien bestätigen. Wer täglich 30 Minuten Sport treibt, der kann seinen HDL Wert um bis zu zehn Prozent steigern, was somit Herz sowie Gefäße schützt. Bei mangelnder Bewegung hingegen steigen die LDL Cholesterinwerte und damit das Gesundheitsrisiko.

    Regelmäßige Checks zeigen Erfolg

    Wie es um Ihre Cholesterinwerte steht und ob sich durch den Sport bereits erste Erfolge abzeichnen, können Sie ganz einfach in einem Schnelltest der Blutfette prüfen. Dieser ist in vielen Apotheken erhältlich sowie schnell und unkompliziert machbar – ein Tropfen Blut aus der Fingerspitze genügt. Ab 35 Jahren sollten besonders übergewichtige Menschen alle zwei Jahre einen umfangreicheren Check der Gesamtcholesterinwerte beim Hausarzt machen lassen. Um hier keine besorgniserregenden Ergebnisse zu erhalten, können Sie mit Sport und einer fettreduzierten Ernährung vorbeugen.

    Quelle: Gesundheit.de

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    Passende Laufschuhe

    Von sunnyapo | 22.Juli 2010

    Die besten Laufschuhe müssen nicht unbedingt teuer sein. Wichtig ist in jedem Fall eine kompetente Beratung, viel Zeit und Rücksicht auf den individuellen Laufstil. Ob erfahrener Läufer oder blutiger Anfänger, mit diesen individuellen Kauf Tipps findet jeder Lauftyp die perfekten Laufschuhe zum Laufen.

    Während wir an einem Tag durchschnittlich gerade mal 700 Meter laufen, brachten es unsere Vorfahren auf immerhin 20 Kilometer.
    Und das ganz ohne schützendes Schuhwerk. Das ist heute jedoch kaum noch möglich, denn weder haben wir eine zentimeterdicke Hornhaut unter den Füßen, noch sind unsere Sehnen und Gelenke stark genug, um solchen Belastungen Stand zu halten. Denn während wir joggen, wirkt das zwei- bis dreifache unseres Körpergewichts auf die Gelenke. Gerade schwere, korpulentere Menschen sollten daher auf Laufschuhe mit guter Dämpfung achten. Trainierte Läufer dürfen sich hingegen an die neuen Lightweight Schuhe wagen, denn sie sparen Kraft und lassen natürliche Bewegungen zu. Wie Sie die richtigen Laufschuhe für sich finden, verraten wir Ihnen mit individuellen Tipps zum Kauf von Laufschuhen.

    Wichtig beim Kauf der Laufschuhe: Professionelle Beratung

    Welche Laufschuhe für einen Läufer die Richtigen sind, hängt von vielen verschiedenen Kriterien ab. Anfänger brauchen andere Schuhe als Marathonläufer, Frauen andere als Männer, korpulente Menschen andere als zierliche. Auch Bein- und Fußfehlstellungen, der individuelle Laufstil und die Breite der Füße sollten Kriterien bei der Auswahl sein. Bevor Sie also zu den nächsten Schlappen vom Discounter greifen, sollten Sie sich lieber in einem Sportgeschäft zum Thema Laufschuhe professionell beraten lassen. Ein erfahrener Verkäufer analysiert dort in der Regel den Laufstil und die Körperhaltung auf einem Laufband, stellt Fragen zu Beschwerden, Laufzielen sowie Laufgewohnheiten. Zudem misst er in der Regel den Fuß ab. Es ist wichtig, dass die Laufschuhe eine gute Passform und ausreichend Bewegungsfreiheit für die Füße bieten. Zwischen großem Zeh und Schuhspitze sollte daher ein daumenbreiter Abstand bleiben. Gehen Sie am besten nachmittags oder abends zum Schuhe kaufen, denn die Füße werden im Laufe des Tages breiter und dicker. Kaufen Sie die Schuhe schon morgens, sind sie abends möglicherweise zu eng. Für die Beratung und den Kauf sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen. Samstagnachmittags sind die Geschäfte häufig überlaufen und die Verkäufer können sich nicht genügend Zeit für eine eingehende Beratung nehmen. Oft sind kleine Geschäfte, die sich auf Laufsport spezialisiert haben, empfehlenswerter als große Kaufhäuser. Hilfreich kann es sein, die alten Laufschuhe zum Kauf mitzubringen, denn eine erfahrene Beratung kann daraus wichtige Schlüsse ziehen.

    Kosten der Laufschuhe

    Laufen ist generell ein günstiger Sport. Man braucht keine teuren Geräte oder exklusive Ausrüstung, nur ein paar Schuhe und Freude an der frischen Luft. Daher sollten Sie an der Fußbekleidung nicht sparen. Etwa 100 Euro kosten gute Laufschuhe, wobei auch hier etwas Spielraum ist. Nutzen Sie den Schlussverkauf in Sportgeschäften oder kaufen Sie reduzierte Laufschuhe aus der Vorjahreskollektion. Älter als ein Jahr sollten die Schuhe jedoch nicht sein, denn auch wenn sie nicht bewegt wird, altert die Dämpfung in der Gummisohle und wird auf Dauer rissig. Spätestens nach einem Jahr oder 800 bis 1200 gelaufenen Kilometern machen auch die besten Laufschuhe schlapp. Dann wird es höchste Zeit für neue Schuhe zum Laufen, denn mit sprödem Material steigt auch die Verletzungsgefahr.

    Laufschuhe für Damen

    Früher war Laufen eine Männerdomäne. Laufschuhe werden zwar unisex produziert, zielen aber in der Regel eher auf die Bedürfnisse von männlichen Läufern ab. Erst in den letzten Jahren begann die Forschung, sich mit den Besonderheiten von Frauenfüßen auseinanderzusetzen. Laut einer Studie der Uni Tübingen sind Füße von Damen kleiner und flacher als Männerfüße, sie haben längere Zehen und sind beweglicher. Zudem neigen Damen häufiger zu X-Beinen und beugen Knie und Hüften stärker als männliche Läufer. Dadurch entwickeln sie der Studie zufolge eine bessere eigene Dämpfung und können somit auf leichtere Schuhe mit dünnerer Sohle zurückgreifen. Frauenkörper sind generell flexibler, sie haben dehnbarere Bänder und eine bewegliche Kniescheibe. Daher sollten gute Laufschuhe viel Stabilität und anpassungsfähiges Obermaterial bieten. Spezielle Laufschuhe für Damen gibt es mittlerweile in jedem kompetenten Fachgeschäft.

    Laufschuhe bei Fußfehlstellung

    Hohl- oder Senkfüße rollen beim Laufen anders ab, als normale Füße. Beim Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe zu stark ausgebildet, in der Folge ist der Fuß beim Abrollen meist starr und das Fußgewölbe so steif, dass es nur ungenügend dämpft. Läufer mit dieser Fußfehlstellung sollten daher auf eine gute Dämpfung achten, um Gelenke und Füße zu entlasten. Beim Knick- und Senkfuß ist das Fußgewölbe hingegen flach, die Ferse neigt sich nach innen. Besonders beim Abrollen kann diese Fehlstellung problematisch werden, denn die Schiefstellung des Fußes kann zu Knie- und Hüftproblemen führen. Abhilfe schafft eine sogenannte Pronationsstütze, die die Füße an der Innenseite stabilisiert und dem Einknicken entgegenwirkt. Bei regelrechten Plattfüßen reicht jedoch die Unterstützung von herkömmlichen Schuhen nicht aus. Hier sind orthopädische Einlagen empfehlenswert.

    Auch die Beinstellung hat einen Einfluss auf das Lauf- und Abrollverhalten. Ähnlich wie Hohlfüßler knicken Menschen mit O-Beinen häufig nach außen ab. X-Beinige neigen hingegen dazu, stärker nach innen abzuknicken und sollten sich daher ebenso wie beim Knick- und Senkfuß nach stabilen Schuhen mit Pronationsstütze umsehen. Generell ist es zwar wichtig, Fußfehlstellungen beim Laufen zu korrigieren und so Knochen und Gelenke zu schonen. Zu viel Unterstützung durch Laufschuhe lässt jedoch die Muskulatur erschlaffen und kann unter Umständen die Fehlstellung verschlimmern. Laufen Sie daher so oft es geht barfuß und legen Sie sich mehrere unterschiedliche Paare Laufschuhe zu. Durch verschiedene Modelle werden die Muskeln und Gelenke stets neu gefordert und Fehlbelastungen können sich nicht so leicht verfestigen.

    Laufschuhe mit Dämpfung

    Wenn Sie bereits den einen Marathon oder Halbmarathon hinter sich gebracht haben, wissen Sie sicherlich, dass sich Laufschuhe nach zwei Stunden Laufen wie Betonklötze an den Füßen anfühlen können. Immer mehr erfahrene Läufer setzen daher auf die neuen „Lightweight“-Modelle, welche bei Stabilität und Dämpfung sparen, dafür aber mehr Flexibilität und natürlichere Bewegungen erlauben. Für schwere, große Menschen sind diese Wettkampfschuhe weniger geeignet, denn die mangelnde Dämpfung schlägt ihnen auf die Gelenke und die gesteigerte Beanspruchung der Muskulatur stiehlt mehr Zeit, als das geringere Gewicht der Schuhe einsparen kann. Leichte, schnelle Läufer sind besonders bei Wettkämpfen mit Lightweight-Schuhen jedoch gut beraten, auch wenn sich diese Laufschue schneller abnutzen als herkömmliche.

    Laufschuhe je nach Geschwindigkeit und Gewicht

    Übergewichtige und große Läufer sollten beim Kauf ihrer Laufschuhe vor allem auf eine gute Dämpfung und Stabilität achten. Bei jedem Läufer wirkt beim Laufen das zwei- bis dreifache seines Körpergewichts auf die Gelenke. Das ist bei schwereren Menschen natürlich wesentlich mehr, als bei Leichtgewichten. Wird dieser Ballast nicht durch Laufschuhe aufgefangen, kann die Überbelastung der Knochen und Gelenke zu Schmerzen und Verletzungen führen. Lassen Sie unbedingt vor dem Kauf ihr Abrollverhalten beim Laufen analysieren. Viele stabile Laufschuhe verfügen nämlich auch über eine Pronationsstütze, welche Menschen mit normalem Abrollverhalten gar nicht benötigen.

    Auch die Laufgeschwindigkeit sollte berücksichtigt werden. Je schneller Sie laufen, desto größer ist auch die Belastung für Schuhe und Füße. Langsame Läufer dürften daher auch mit weniger stabilen Laufschuhen zurechtkommen. Laufanfänger ohne Gewichtsprobleme sollten sich vor dem Schuhkauf überlegen, auf welchem Untergrund sie bevorzugt laufen werden. Wohnen Sie in der Stadt, werden Sie mit Ihren neuen Laufschuhen wohl eher auf Asphalt oder Kiesböden unterwegs sein. Bei Landbewohnern sind es vielleicht eher Wald- und Wiesenböden. Je nach bevorzugtem Untergrund sollten auch die Dämpfung, die Sohle und das Material der Laufschuhe beschaffen sein.

    Quelle: Gesundheit.de

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    Reiseimpfungen

    Von sunnyapo | 21.Juli 2010

    Diphtherie

    Diphtherie ist eine Infektionskrankheit, die weitverbreitet ist. Eine Impfung gegen Diphtherie ist bei Fernreisen auf jeden Fall empfehlenswert.

    FSME

    Gelbfieber

    Gelbfieber ist eine schwere, durch Viren verursachte akute Infektionserkrankung. Die Erkrankung wird durch Stechmücken übertragen.

    Grippe

    Die Grippe (Influenza) ist eine schwere Atemwegsinfektion, die u. a. zu Fieber, Gelenkschmerzen und in schweren Fällen zu Entzündungen innerer Organe führen kann. Erreger dieser leicht übertragbaren Krankheit sind Influenza-Viren.

    Hepatitis-A

    Die Hepatitis A ist eine Viruserkrankung, die zu einer Leberentzündung führt. Die Erkrankung wird durch Schmierinfektion und durch verunreinigtes Wasser und Nahrungsmittel (insbesondere Meeresfrüchte, Muscheln, Salat, Speiseeis) übertragen.

    Hepatitis-B

    Vielfach unterschätzt, aber besonders wichtig für Kinder und Jugendliche. Wirksamen Schutz bietet nur die Impfung.

    Kinderlähmung

    Die Poliomyelitis ist eine durch Viren verursachte Krankheit. Die Übertragung erfolgt durch Schmierinfektion, nach der Infektion des Rachens und des Magen-Darm-Traktes kann es zur Beteiligung des Rückenmarkes und Gehirns kommen.

    Meningokokken

    Meningokokken sind weltweit anzutreffen. Die Erkrankung ist besonders häufig in Afrika, Südamerika und Asien. Die Erkrankung kann in Epidemien verlaufen, Einzelfälle häufen sich in den Frühjahrsmonaten.

    Tetanus

    Die Vorstufe der Tetanusbakterien (Sporen) sind in Erde und Staub unbegrenzt lebensfähig. Die Erkrankung kommt weltweit vor, eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

    Tollwut

    Die Tollwut kommt in weiten Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas, aber auch in Europa vor. Alle Haus- und Wildtiere können befallen sein und als Überträger fungieren. In Deutschland sind an Haustieren, nach Häufigkeit geordnet, vorwiegend Katzen, Rinder und Hunde befallen.

    Typhus

    In den meisten Fällen wird die Erkrankung aus tropischen oder subtropischen Ländern importiert. In Deutschland tritt die Erkrankung nur vereinzelt auf.

    Quelle: Impfenaktuell.de

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    Sicher & Gesund reisen

    Von sunnyapo | 20.Juli 2010

    Wer in andere Länder und Regionen reist, kommt auch mit anderen Viren und Bakterien in Kontakt. Eine gewissenhafte Gesundheitsvorsorge gehört daher zu jeder Reise- und Urlaubsvorbereitung! Impfungen sind dabei die wirksamste und wichtigste Maßnahme. Doch keine Impfung hält ohne Auffrischung lebenslang. Die meisten müssen nach spätestens 10 Jahren aufgefrischt werden, einige auch schon früher.

    In Deutschland gibt es eine Reihe von Ärztinnen und Ärzten, die sich speziell auf dem Gebiet der Reisemedizin fortgebildet haben. Sie beraten individuell, welche Vorsorge und Impfung sinnvoll und notwendig sind. Das ist vor allem abhängig von der Reiseregion aber auch von der Art der Reise, der Jahreszeit und Ihrem bestehenden Impfschutz. Machen Sie spätestens sechs Wochen vor Ihrer nächsten Reise eine Impfkontrolle, dann kann der eventuell fehlende Schutz noch aufgebaut werden.

    Reisemedizinische Länderinformationen, Adressen von reisemedizinisch fortgebildeten Ärzten und Apothekern sowie eine Übersicht, welche Krankenkassen die Kosten für Reiseschutzimpfungen übernehmen, finden Sie auf den Seiten des Centrum für Reisemedizin unter www.crm.de.

    Quelle: Impfenaktuell.de

    Themen: Impfungen | Kein Kommentar »

    Sommer, Sonne, Durst – spritzige Erfrischung ist gefragt

    Von sunnyapo | 19.Juli 2010

    Mit den Temperaturen steigt auch der Durst. An heißen Sommertagen schafft man es kaum, dem Durstgefühl beizukommen. Der Körper wird es danken, wenn man dennoch den Wettlauf gegen den Durst aufnimmt. “Wer weniger trinkt, schwitzt weniger”, ist eine Binsenwahrheit, dazu noch eine sehr ungesunde. Ebenso ist der trockene Mund keine “Gewöhnungssache”, sondern ein Warnsignal des Körpers vor einer Unterversorgung. Der Flüssigkeitshaushalt im Körper muss in Balance gehalten werden, nur so kann der Organismus reibungslos arbeiten. In schlechten bzw. heißen Zeiten kann der menschliche Organismus nicht auf Flüssigkeitsdepots zurückgreifen. Das heißt, die Flüssigkeit, die wir über Atem, Schweiß oder Harn verlieren, müssen wir “nachschenken”.

    “Nein, danke – ich habe keinen Durst”, ist im Sommer eine grundsätzlich falsche Antwort – zu viel trinken, kann man bei hohen Temperaturen gar nicht. Dabei ist ein kalorienfreies Getränk, wie Mineralwasser, die beste Wahl, um Flüssigkeit zu tanken. Alkoholische oder koffeinhaltige Getränke sind dagegen “Flüssigkeitsräuber”, sie schwemmen sie aus. Wer auf den Kaffee oder das Bier nicht verzichten will, sollte die gleiche – besser die anderthalbfache – Menge Mineralwasser “nachtrinken”.

    An heißen Tagen steigt jedoch nicht nur der Durst, sondern auch die Körpertemperatur: Wir schwitzen. Körperliche Anstrengung – sei es im Sport, in der Freizeit oder im Beruf – kostet Schweiß, hohe Temperaturen tun ihr übriges dazu. Schwitzen ist eine der gesündesten Reaktionen des Körpers – es reguliert die Körpertemperatur und entschlackt den Körper. Schwitzen ist gesund – wenn die Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste wieder ausgeglichen werden: Nur dann bleiben Muskeln und Gehirnzellen leistungsfähig. Die klassische und natürliche Lösung eines Flüssigkeits-Mineralien-Mix ist Mineralwasser. Die Mineralstoffe liegen im Mineralwasser bereits in gelöster Form vor und können somit rasch ins Blut aufgenommen werden. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sind meist nur Anzeichen von Wassermangel. Mit vollem Flüssigkeitstank und einem ausgeglichenen Mineralienhaushalt verträgt der Organismus heiße Tage besser.

    Wer die fruchtige Erfrischung liebt, kommt bei Fruchtschorlen auf seine Kosten. Die einfache Mischung aus Fruchtsaft und Mineralwasser verbindet die prickelnden Vorzüge des Mineralwassers mit den Qualitäten eines süß-sauren Durstlöschers. Besonders die Apfelschorle liegt im Trend. Die Fruchtsaft-Mineralwasser-Mischung schmeckt nicht nur, sie ist zudem ein isotones Getränk: Das heißt, die Kohlenhydrate des Fruchtsaftes werden schnell vom Körper aufgenommen, und die Leistungsfähigkeit des Körpers bleibt erhalten. Das ist nicht nur für Sportler wichtig.

    Sommer-Drinks besonderer Art sind Cocktails aus verschiedenen Fruchtsäften und Mineralwasser. Auf den richtigen Mix kommt es dabei an – für die geschmackvolle Erfrischung müssen alkoholische Zutaten nicht sein. Der Caipi-Aqua zum Beispiel kommt ohne Alkohol aus, der Gaumen muss dennoch auf nichts verzichten:

    Man nehme zwei Barlöffel braunen Rohrzucker, 1 Limette, 4 cl Maracuja-Nektar und Mineralwasser mit viel Kohlensäure zum Auffüllen. Die Limette vierteln und mit einem Stößel auf 2 Barlöffeln braunem Rohrzucker zerdrücken. In ein Longdrink-Glas (0,3 cl) geben und mit gestoßenem Eis bis kurz unter den Rand auffüllen.

    4 cl Maracujanektar dazugeben und mit Mineralwasser auffüllen.

    Quelle:  Gesundheit-aktuell.de

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    Sommerhitze: Medikamente richtig lagern

    Von sunnyapo | 16.Juli 2010

    Im Sommer sollten Medikamente vor starker Hitze geschützt werden und nicht in der prallen Sonne liegen. «Wird ein Medikament falsch gelagert, kann es seine Wirkung verlieren – auch wenn man das von außen nicht sieht», so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Werden etwa Asthmasprays in der direkten Sonne gelagert, können sie sich stark aufheizen. Das verändert ihre Dosierungsgenauigkeit und die Wirksamkeit. Einige Veränderungen sind auch äußerlich erkennbar. Beispielsweise schmelzen Zäpfchen in der Sonne. Sind sie einmal geschmolzen, dürfen auch nach dem Abkühlen nicht mehr verwendet werden. Der Grund: Die Wirkstoffe können sich in der geschmolzenen Grundlage ungleichmäßig verteilen. Cremes können durch Hitze ihre Konsistenz verändern, Fette können verderben. Fink: «Wenn ein Arzneimittel anders aussieht als gewöhnlich oder erwartet, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Apotheker um Rat.»

    Müssen Arzneimittel zum Beispiel bei der Fahrt in den Urlaub im Auto gelagert werden, sollten sie unter einem Vordersitz oder im Kofferraum verstaut werden. Bei einer Außentemperatur von 30 Grad heizt sich ein Auto auch im Schatten stark auf. Auf der Hutablage oder dem Armaturenbrett klettern die Temperaturen dann auf mehr als 70 Grad, das Handschuhfach heizt sich auf mehr als 60 Grad auf. Unter den Vordersitzen oder auf dem Boden des Kofferraums bleibt es mit etwa 30 Grad kühler.

    Medikamente sind unterschiedlich temperaturempfindlich. Einige müssen auch im Sommer kühl gelagert werden, etwa Insuline oder einige der sogenannten Biologicals. Vorräte sollten in einem Kühlbehälter mitgenommen werden. Fink: «Dabei sollte das Medikament aber keinen direkten Kontakt zu den Kühlelementen haben. Denn wenn Medikamente einfrieren, kann das ihre Wirkung verändern.» Über die richtige Lagerung der individuell benötigten Medikamenten informiert der Apotheker gerne.

    Quelle: Pharmazeutische Zeitung.de

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    Tinnitus – Quälender Lärm im Ohr

    Von sunnyapo | 15.Juli 2010

    In der Antike galten Ohrgeräusche als Stimmen der Götter. Heute lebt jeder zehnte Deutsche mit einem lästigen Pfeifen im Ohr. Die Therapie ist schwierig, weil die Ursachen ganz verschieden sind.

    Ein Wasserkessel pfeift durch den Konzertsaal, das Surren einer Riesenmücke übertönt das Arbeitstreffen, Raunen und Ächzen wie aus einem Horrorstreifen rauben die Nachtruhe: Ein Zehntel der Bevölkerung von Industriestaaten erlebt Ohrgeräusche, bilanziert die Tinnitus Research Initiative, ein internationaler Forscherverbund. Ein Prozent leidet unter dem inneren Lärm.

    Für viele beginnt mit den Ohrenräuschen eine Odyssee durch die Praxen von Ärzten und Akustikern. Die Hälfte aller Betroffenen versucht mindestens vier verschiedene Therapien pro Jahr, ergab eine Umfrage der Deutschen Tinnitus-Liga. Dabei erklärt sich der Medizintourismus nur teilweise aus der Tatsache, dass Tinnitus keine einheitlich definierte Krankheit, sondern ein Symptom mit vielen Ursachen und Folgeproblemen ist, die im Verlauf der Behandlung berücksichtigt werden müssen. Verantwortlich für den häufigen Arztwechsel sei auch eine mangelnde Aufklärung der Patienten. So verwundert nicht, dass Tinnitus auch die Kassen von unseriösen Geschäftemachern klingeln lässt. Vitalpilze sind auf dem Markt, und so manche Vitaminpille, Gymnastik oder Teemischung empfehlen Anbieter als Wunderwaffe gegen das Ohrensausen.

    Der auf Tinnitus spezialisierte HNO-Arzt Gerhard Hesse warnt jedoch eindringlich: „Halten die Ohrgeräusche länger als drei Monate an, gibt es keine Medizin.“ Dennoch sind die Aussichten für die Betroffenen gut: „Rund 80 Prozent der Betroffenen überhören das Symptom schlichtweg“, sagt der Mediziner. Zudem hat die Erforschung des jahrtausendealten Leidens Aufwind bekommen: Wissenschaftler nehmen nun nicht mehr nur das Innenohr, sondern verstärkt Gehirnvorgänge ins Visier.

    Fachliche Beratung: Dr. Gerhard Hesse, Chefarzt der Tinnitus-Klinik im hessischen Bad Arolsen

    Quelle: Focus.de

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    Richtig trinken – Durst ist ein Warnsignal

    Von sunnyapo | 14.Juli 2010

    Wer an heißen Tagen fit sein will, braucht eine Extraportion Flüssigkeit. Genug zu trinken – am besten Wasser – beugt Kopfweh, Müdigkeit und Konzentrationsmangel vor.

    Models nippen Perrier aus Champagnerkelchen, Manager tagen bei 1,5-Liter-Flaschen Evian, Trendsetter beeindrucken mit dem edlen Antipodes aus Neuseeland: Mineralwasser ist in den letzten Jahren zum In-Getränk avanciert. 100,3 Liter tranken die Deutschen 2000 im Durchschnitt, 131 Liter pro Kopf waren es 2009. Nur die Italiener trinken europaweit mehr abgefülltes Wasser. Spitzenreiter ist Deutschland dagegen weltweit – gemessen an Fläche und Einwohnerzahl – wenn es um Mineralwasserquellen und Marken geht: Über 600 Quellen sind zurzeit hierzulande amtlich anerkannt, weit über 400 verschiedene Marken füllen die Supermarktregale zwischen Flensburg und Oberstdorf.
    Ernährungswissenschaftler und Mediziner freuen sich über diesen Trend. Denn Wasser ist kalorienfrei, mineralstoffreich, gut für den Körper und den Kopf. Trotzdem schaffen längst nicht alle Deutsche die rund zwei Liter Flüssigkeit pro Tag, die als gesund gelten.
    Trend hin oder her: Wasser ist lebenswichtig. Außer der Luft zum Atmen braucht der Körper nichts so dringend und regelmäßig wie Flüssigkeit. Jeden Tag verliert er weit über zwei Liter, die ersetzt werden müssen. Geschieht das nicht oder nicht ausreichend, gerät der Wasserhaushalt im Körper durcheinander, es kommt zu einer Dehydrierung. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Reaktionsschwäche sind die ersten Zeichen. Ein heißer Sommertag oder körperliche Belastung genügen als Auslöser schon. Wenn jemand immer leicht unterversorgt ist, drohen auf Dauer Nierenschäden.

    Wieviel Wasser ist genug?
    Wer immer nur trinkt, wenn der Durst sich meldet, schadet seinem Organismus. Denn Durst ist ein Warnsignal des Körpers. Er signalisiert, dass der Wasserhaushalt im Körper schon im Defizit ist. Das ist zunächst nicht schlimm, wenn man sofort für Flüssigkeit sorgt. Aber wer ständig leicht unterversorgt ist, belastet den Stoffwechsel, die Wärmeregulierung des Körpers, den Kreislauf.
    Davon sind vor allem viele alte Menschen betroffen, weil ihr Durstsignal nicht mehr richtig funktioniert und sie daher oft viel zu wenig trinken. Auch Babys, deren Körper zu 80 Prozent aus Wasser besteht, können schnell dehydrieren – durch starkes Fieber oder Brechdurchfall.

    Ein Liter, um zu funktionieren
    Zwischen einem und drei Liter Flüssigkeit sollten Erwachsene pro Tag trinken. Die genaue Menge hängt von der körperlichen Belastung, der Außentemperatur, vom Alter und auch ein bisschen von der Gewohnheit ab.

    Damit der Körper überhaupt funktioniert, genügt schon ein Liter Flüssigkeit pro Tag. Sobald man sich aber in Bewegung setzt, zum Beispiel zu Fuß oder mit dem Rad Einkäufe erledigt, sollten es schon eineinhalb Liter sein, bei Hitze auch gern zwei. Wenn man ordentlich schwitzt, etwa auf einer Fahrradtour bei 30 Grad im Schatten, sind drei Liter die richtige Menge.

    Hier weiterlesen auf Focus.de

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