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PMS: Leidvolle Tage vor den Tagen

Written By: sunnyapo - Dez• 01•07

So regelmäßig wie die Regel selbst tauchen bei 20 bis 30 Prozent aller gebärfähigen Frauen in den Tagen davor Schmerzen, Verstopfung, Durchfall, Depressionen  oder erhebliche Stimmungsschwankungen auf.
Was heute oft noch als Scheinkrankheit oder Einbildung abgetan wird, ist tatsächlich eine Krankheit und hat den Namen Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS. Die Symptome sind bei jeder Betroffenen anders,
dauern unterschiedlich lange und sind mal stärker und mal schwächer ausgeprägt, was die Diagnose schwierig macht. Ein Indiz ist jedoch die Abhängigkeit vom Menstruationszyklus. Die Symptome können bereits ein bis zwei Wochen vor der Periode einsetzen und in ihrer Intensität zunehmen. Meist klingen sie am Anfang der Regelblutung wieder ab.
Der Ursache für das PMS ist man bisher noch nicht auf die Spur gekommen, vermutet wird jedoch ein Zusammenhang mit den Geschlechtshormonen Östrogen und Gestagen. Ob diese die Beschwerden vor der Regel jedoch auslösen oder nur beeinflussen, ist unklar.
So vielfältig wie die Symptome, so vielfältig sind auch die Behandlungsmöglichkeiten, denn diese richten sich nach den individuellen Beschwerden. Um Hormonschwankunken im Laufe des Zyklus auszugleichen, haben sich pflanzliche Mittel wie Mönchspfeffer und Traubensilberkerze bewährt. Auftretende Kopf-, Brust- oder Rückenschmerzen können mit Schmerzmitteln gelindert werden und gegen Bauchkrämpfe helfen krampflösende Mittel. Stimmungsaufhellend wirkt das altbewährte Johanniskraut. Ihr Apotheker berät Sie gerne über die richtige Medikation.
Wichtig ist es für Frauen, die unter dem PMS leiden, jedoch auch, selbst dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlen. Möglichst wenig Stress, dafür viel Entspannung, beispielsweise durch warme Bäder,
Yogaübungen oder Entspannungstechniken, können die Beschwerden lindern. Gut ist in der Regel auch
sportliche Betätigung und eine gesunde Ernährungsweise mit viel Flüssigkeit, am besten als Mineralwasser.
Das Führen eines PMS-Kalenders kann hilfreich sein, um die Abläufe im Körper besser zu verstehen und Regelmäßigkeiten aufzuzeigen. Wenn die Frauen einschätzen können, was auf sie zu kommt, hilft das oft bereits im Vorfeld.

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