Statistischen Angaben zufolge ereignen sich in Deutschland etwa 1,5 Millionen Sportunfälle im Vereins- und Breitensport pro Jahr. Schnelle und richtige Hilfe entscheidet oftmals über die Schwere und Dauer der Verletzung.
Erste Hilfe nach der PECH-Regel
Gemessen am Gesamtunfallaufkommen schlagen die Sportverletzungen, egal ob durch äußere oder innere Krafteinwirkung verursacht, mit einem Anteil von etwa 30 Prozent zu Buche.
Gliederung der Sportverletzungen
Gliedert man die Gruppe der Sportverletzungen weiter auf, so entfallen etwa 35 Prozent der Verletzungen auf Prellungen und Verstauchungen, circa 28 Prozent auf Verrenkungen und Knochenbrüche und 21 Prozent auf Verletzungen der Sehnen, Bänder und Muskeln. Die noch fehlenden Prozentanteile verteilen sich auf mehrere kleine Gruppen von Verletzungen, die in ihrer Anzahl eher vernachlässigbar sind.
Die ersten Minuten nach dem Unfall sind entscheidend
Bei einer jährlichen Zahl von 1,5 Millionen Sportverletzungen ist es nur zu wahrscheinlich, dass jeder Sporttreibende, egal ob nun Hobby- oder Profisportler, im Laufe seiner sportlichen Karriere schon einmal mit einer sportbedingten Verletzung konfrontiert worden ist. Im Falle einer akuten Verletzungssituation sind gerade die ersten Minuten nach dem Unfallereignis entscheidend, um die Unfallfolgen für den Betroffenen möglichst gering zu halten.
Aus Angst, etwas falsch zu machen, wird nichts unternommen
In einer solchen Situation ist bekanntlich in den wenigsten Fällen medizinisch geschultes Personal zugegen, das unmittelbar die Erstversorgung einleiten könnte.
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In diesem Fall ist dann oft der Trainingspartner gefordert, um unmittelbar die richtige Erstversorgung einzuleiten. Leider wird jedoch oft aus Unwissenheit, oder aus Angst etwas falsch zu machen, nichts unternommen. Mit Kenntnis einiger weniger Regeln kann auch jeder “Nicht – Mediziner” kompetente Ersthilfe leisten. Hier findet das “PECH-Schema” nach Böhmer seine Anwendung. Diese einfachen Regeln können bei fast allen Verletzungen der Haltungs- und Bewegungsorgane ohne begleitende offene Hautverletzungen angewendet werden.
1. Pause
2. Eis
3. Compression
4. Hochlagern