Eine 30-jährige Mutter, die ihr Baby mit Spritzen ihrer eigenen Fäkalien gequält hatte, muss viereinhalb Jahre in Haft. Das Berliner Landgericht verurteilte die geständige Frau am Dienstag wegen gefährlicher Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen. Der Sohn durchlitt ein wochenlanges Martyrium mit lebensbedrohlichen Blutvergiftungen, hohem Fieber und starken Schmerzen. Die Mutter des kleinen Jungen leidet an einer Persönlichkeitsstörung, dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom.
Diese psychische Erkrankung führt dazu, dass Eltern ihre Kinder bewusst krank machen, um maximale Aufmerksamkeit von Angehörigen und medizinischem Personal zu erregen. Außerdem hoffen die psychisch kranken Eltern durch ihre Fürsorge gegenüber den Kindern gesellschaftliche Anerkennung zu erhalten……