Vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Hausstauballergie – das kann Ihnen helfen.
Hatschi! Niemand schläft allein in seinem Bett. Des Nachts teilen wir das Lager mit unzähligen unfassbar unattraktiven Lebewesen – den Hausstaubmilben. Die kleinen Spinnentierchen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, trotzdem können sie Allergikern die Nacht zur Qual machen. Aber es gibt Hilfe!
Die Dunkelziffer der Betroffenen ist hoch
Vier Millionen Menschen in Deutschland leiden laut Statistik unter einer Hausstauballergie. Die Dunkelziffer schätzt der Ärzteverband Deutscher Allergologen in Dreieich (Hessen) noch höher. »Wer morgens regelmäßig verschnupft ist, nachts unter Hustenattacken leidet oder mit geröteten Augen aufwacht, kann damit rechnen, betroffen zu sein«, sagt Professor Torsten Zuberbier, Sprecher des Allergie-Centrum-Charité in Berlin.
Warum lebt die Milbe so gerne in unseren Betten? Dort ist es schön warm und dunkel – das ideale Biotop für die Tierchen. Außerdem verliert der Mensche einen Großteil der eineinhalb Gramm Hautschuppen pro Tag nachts im Bett. Dieses Abfallprodukt ist die Lieblingsspeise der Milbe. Sie selber sind es nicht einmal, die dem Allergiker die Tränen in die Augen treiben. Es ist ihr Kot. Diesen atmen die Betroffenen vor allem im Liegen ein. Eine Erklärung Zuberbiers, weshalb Allergiker im Sitzen oder Stehen kaum Beschwerden haben….